Apple und Facebook: Gerüchte um Übernahme der Navigations-App Waze

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Apple versucht, das iOS-6-Karten-Dilemma hinter sich zu bringen und die Karten-App stetig zu verbessern. Es gibt Gerüchte, dass Apple den Navigations-App-Anbieter Waze übernehmen könnte – allerdings spricht auch manches dagegen.

Apple und Facebook: Gerüchte um Übernahme der Navigations-App Waze

Gerüchte um eine Übernahme von Waze durch Apple tauchten schon Anfang des Jahres auf. Jetzt machen sie erneut die Runde: Facebook soll an einer Waze-Übernahme interessiert sein und sogar schon eine Milliarde Dollar für das Unternehmen geboten haben. Nun fragt sich die Gerüchteküche, ob Apple dieses Angebot noch überbieten wird.

All Things D – eine üblicherweise gut über Apple-Interna informierte Quelle – will vier Gründe kennen, die für Apple gegen eine Übernahme sprechen würden. Der erste Grund sei gleich der wichtigste: Waze ist ein “Crowdsourced”-Projekt; das Kartenmaterial wird in einem besonders großen Maße dadurch erstellt und verbessert, dass es möglichst viele Benutzer verwenden.

Nun gibt es Waze sowohl fürs iOS als auch für Android – und die von Android-Benutzern gesammelten Daten sind wichtig. Apple könnte die Android-App nach einer Übernahme zwar komplett einstellen, hätte dann aber das Problem, dass wichtige Daten wegfallen. Außerdem hätte man gleich zahlreiche Waze-Bestandskunden verärgert. Andererseits wäre es für Apple problematisch, eine Android-App anzubieten; wenn auch nur über ein Tochterunternehmen.

Hinzu kommt das Problem, dass Apple für die iOS-Karten schon jetzt auf Material aus zahlreichen Quellen setzt. Eine weitere Quelle hinzuzufügen sei – zumal, wenn es sich um Crowdsourced-Material handelt – eine technische Herausforderung. Drittens würde Apple so seine ganze Strategie überdenken müssen, was auch die bisherigen Lizenzabkommen für die Karten-App beträfe.

Schließlich sei fraglich, ob Apple überhaupt so einen hohen Preis bezahlen möchte, ob Waze für Apple also so wertvoll wäre wie beispielsweise für Facebook. Der Waze-CEO Noam Bardin verlange für das Unternehmen bisher einen sehr hohen Preis. Ein Unternehmen wie Facebook, das darum bemüht sei, stärker im Mobil-Geschäft Fuß zu fassen, könnte gewillt sein, eine Milliarde für die Navigations-App zu bezahlen – für Apple würde sich dieser Betrag weniger lohnen.

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