Apple und Google erneut ermahnt: Transparenz und Datenschutz

Flavio Trillo
3

Zu Beginn des Monats standen Apples Software-VP Guy Tribble und Googles Chef-Lobbyist Alan Davidson einem Ausschuss des US-Kongresses Rede und Antwort zum “Daten-Desaster”. Jetzt hat Al Franken, der die Untersuchung angestrengt hat, die beiden Unternehmen in einem offenen Brief erneut dazu aufgefordert, ihren Kunden transparente Informationen darüber zur Verfügung zu stellen, was mit ihren Daten passiert.

Der demokratische Abgeordnete für den US-Bundesstaat Minnesota Franken fordert in dem Schreiben “klare, verständliche Datenschutzrichtlinien” für die Apps der jeweiligen Plattformen. Entwickler in App Store und Android Market sollen den Usern in unmissverständlichen Worten verdeutlichen, was mit den Informationen passiert, die sie der Anwendung mitteilen.

Damit werden zwar nicht alle Datenschutz-Sorgen des mobilen Marktes beseitigt, doch stelle es einen einfachen Schritt in die richtige Richtung dar, so der Senator. Mindestens alle Programme, die etwas mit GPS-Ortung zu tun haben, sollten genau darüber informieren, welche Daten gesammelt werden, zu welchem Zweck und an wen sie weitergegeben werden.

Auf den Unmut der Anwendergemeinde über die Sammlung von Positionsdaten hat Apple kürzlich mit einer Aktualisierung für iOS reagiert. Die Größe der Cache-Datei, welche die fraglichen Daten enthält, wurde verringert und sie wird fortan nicht mehr mit iTunes synchronisiert.

Weitere Themen: Datenschutz, Google

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz