Apple und Samsung schließen 7,8-Milliarden-Deal über Komponenten

Florian Matthey
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Apple scheint beim iPad 2 auf Nummer sicher gehen zu wollen: Lieferengpässe sollen beim neuen Tablet anders als bei seinem Vorgänger nicht die Verkaufszahlen schmälern können. Berichten zufolge hat Apple einen 7,8-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Samsung über die Herstellung von Displays sowie über Flash-Speicher abgeschlossen. Apple setzt also möglicherweise tatsächlich auf Samsungs Super-PLS-Display-Technologie.

Letztes Jahr hatte Apples Display-Zulieferer LG große Probleme, Apples Nachfrage nach iPad-Displays zu erfüllen. LGs Überforderung war ein Grund, warum das iPad lange ausverkauft war und Apple seinerseits die Nachfrage der Kunden nicht befriedigen konnte. Die iPad-Verkaufszahlen hätten andernfalls vielleicht noch höher sein können.

Apples Finanzchef Peter Oppenheimer hatte Investoren bei der Bekanntgabe der jüngsten Quartalsergebnisse erklärt, dass das Unternehmen eine “strategische Investition” in Höhe von 3,9 Milliarden Dollar über einige Monate verteilt tätigen werde. Bereits im Januar gab es Spekulationen, dass der iPad-Hersteller mit dem Geld eine große Anzahl an Displays bestellt habe. Diese Summe könnte laut AllThingsD ein Teil des 7,8-Milliarden-Deals mit Samsung sein – möglicherweise geht die neue Bestellung aber sogar darüber hinaus.

Vor einigen Tagen berichtete eine koreanische Website, dass Apple für das iPad 2 die Integration von Samsungs Super-PLS-Displays plane. Die “Super Plane to Line Switching”-Technologie bietet ein klares Bild in einem deutlich größere Feld an Betrachtungswinkeln. Die Bestellung deutet darauf hin, dass der Bericht nicht aus der Luft gegriffen ist.

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