Apple veröffentlicht Bericht zur Einhaltung von Arbeitsrichtlinien

Tizian Nemeth
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Mit der Veröffentlichung des Supplier Responsibility Progress Report 2010 reagiert Apple unter anderem auf die anhaltenden Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen. Zuletzt war der Hersteller aus Cupertino in die Schlagzeilen geraten, als Mitarbeiter in einem ostchinesischen Werk des Apple-Zulieferers Wintek für bessere Arbeitsbedingungen protestierten (wir berichteten).

Im 24-seitigen Supplier Responsibilty Report fasst Apple die Vorgaben zusammen, die das Unternehmen seinen Werken und Zulieferern in Asien auferlegt. Zudem kann man im Bericht nachlesen, wie viele Produktionsstätten durch Apple-Kontrolleure besucht und auf die Einhaltung der Standards für die Arbeitsbedingungen hin untersucht wurden. Demnach soll es nur in zwei Prozent aller überprüften Standorte zu Verletzungen der Arbeits- und Menschenrechte gekommen sein, bestätigt Apple im Bericht.

Die Zahl der Untersuchungen stieg von 39 im Jahr 2007 auf 83 im folgenden Jahr. 2009 besuchten die Kontrolleure die Werke sogar 102 Mal . Auch die Anzahl der Fortbildungen stieg mit 133.000 im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr mit 27.000 deutlich an.

Im Verhaltens-Kodex für die Zulieferer stehen die Menschenrechte im Vordergrund, womit Apple auch auf die Initiative von US-Senator Dick Durbin eingeht. Dieser hatte Anfang des Jahres unter anderem Apple dazu aufgefordert, zu der Frage nach den Menschenrechtspraktiken in China Stellung zu nehmen (wir berichteten).


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