Apple vs. VirnetX: Millionenstrafe durch Patentverletzung in FaceTime

Holger Eilhard
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Es muss nicht immer Samsung gegen Apple oder Apple gegen Samsung lauten. Manchmal genügen auch kleine Unternehmen, die die Giganten vors Gericht zerren und dort dann Recht bekommen. So geschehen im Fall VirnetX gegen Apple, der nun damit endete, dass Apple 368,2 Millionen US-Dollar zahlen muss.

Apple vs. VirnetX: Millionenstrafe durch Patentverletzung in FaceTime

Wie Bloomberg (via The Next Web) berichtet, hatten sich die Geschworenen in Texas auf die Seite der Kläger gestellt und Apple zu der Strafe verdonnert. Ursprünglich hatte VirnetX eine Strafe von 708 Millionen US-Dollar verlangt.

VirnetX sagte, dass Apple vier patentierte VPN-Technologien in FaceTime nutze. Der iPhone-Hersteller hingegen bestreitete die Patentverletztung und war der Meinung, dass die Patente ungültig seien. Bestandteil der Klage waren FaceTime für iPad, iPhone, iPod touch und Mac.

Bereits im Jahr 2010 hatte sich VirnetX mit Microsoft über die Zahlung von 200 Millionen US-Dollar geeinigt. Aktuell laufen noch weitere Verfahren gegen Apple, Cisco, Avaya und die Siemens Enterprise Communications GmbH, die im März 2013 verhandelt werden sollen.

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