Apple wegen eBook-Preisabsprachen verurteilt

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Eine Richterin in New York City hat soeben entschieden, dass Apple mit unlauteren Mitteln versucht habe, eBook-Preise zu erhöhen. Zusammen mit den Verlegern habe Apple sich gegen den Handel verschworen.

Apple wegen eBook-Preisabsprachen verurteilt

Richterin Denise Cote räumte den Klägern, bestehend aus der US-Regierung und einigen Bundesstaaten, die Möglichkeit der sofortigen Vollstreckung ein. Zunächst müsse jedoch eine Jury entscheiden, wie viel Schadensersatz Apple zu zahlen habe.

Den Vorwürfen nach habe Apple im Jahr 2009, kurz vor dem Start des iPad damit begonnen, sich mit mehreren Verlagen abzusprechen und gemeinsam höhere Preise festzusetzen. So sollte die Vorherrschaft Amazons am eBook-Markt geschwächt werden.

Während die Verleger ihre Werke bei dem Online-Händler nur für 9,99 Dollar verkauften, sollten sie bei Apple 12,99 oder 14,99 Dollar verlangen können.

„Ohne Apples Planungshoheit hätte die Verschwörung im Frühjahr 2010 keinen so durchschlagenden Erfolg gehabt“, so die Richterin nach der Verhandlung ohne Jury.

Ein Termin für den nun folgenden Prozess um die Höhe des Schadensersatzes und möglicher Strafzahlungen wurde noch nicht angesetzt.

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