Apple will Markennamen auf 42 von 45 möglichen Märkten schützen lassen

Florian Matthey
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Nicht kleckern, klotzen: Apple möchte nicht mehr jedes Mal, wenn das Unternehmen einen neuen Markt betritt, auch seinen Markennamen für diesen Markt schützen lassen. Stattdessen will das Unternehmen sein Revier jetzt großflächig markieren: Zumindest in Europa will sich Apple Inc. den Namen “Apple” auf 42 von 45 überhaupt möglichen Märkten schützen lassen.

Während Apple vor einigen Jahren noch ein reiner Computer-Hersteller war, produziert das Unternehmen heute auch Handys, Musik-Player und tragbare Spiele-Konsolen, betreibt ein Musik-, Film- und Software-Download-Portal und mit Ping sogar ein soziales Netzwerk. Für die letztgenannte Branche hat Apple zuletzt separat einen Schutz des eigenen Markennamens beantragt.

Um sich nicht für jedes neue Produkt erneut diese Mühe geben zu müssen, hat Apple in Europa zahlreiche Anträge für einen Trademark-Schutz eingereicht: In 42 von 45 möglichen Branchen möchte Apple den eigenen Namen geschützt sehen. Darunter gehören neben weniger überraschenden Produktkategorien wie Telekommunikation, Bildung und Spiele auch eher fernerliegende Produkte wie Gesundheits- und Rechtsberatung und sogar Bier.

Durstige Apple-Fans sollten jetzt aber noch nicht den Kühlschrank für das neue Gebräu aus Cupertino frei räumen: Im Bereich des geistigen Eigentums ist es nicht unüblich, dass Unternehmen ihr Schutzniveau weit über das hinaus erweitern, was sie eigentlich für die eigenen Produkte benötigen.

Eine Produktkategorie will Apple aber nicht mit seinem Markennamen in Verbindung sehen: Das Unternehmen hat keinen Schutz für den Markt der Handfeuerwaffen beantragt.

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