Apple will US-Einstieg von Musik-Anbieter Spotify verhindern

Florian Matthey
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Der schwedische Internet-Musik-Anbieter Spotify hat Probleme, es auf den amerikanischen Markt zu schaffen. Ein Verantwortlicher dafür soll unter anderem Apple sein: Der Betreiber des iTunes Store soll die Bedenken der Musik-Labels befeuern, dass das werbefinanzierte Musik-Angebot den kostenpflichtigen Downloads schaden könnte.

Spotify erfreut sich in Schweden, Spanien, Norwegen, Finnland, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien bereits großer Beliebtheit. Kunden können sich entweder für eine kostenpflichtige Premium-Version mit Musik-Downloads und Streaming in hoher Qualität oder ein kostenloses, werbefinanziertes Streaming-Angebot entscheiden. Gerade Letzteres soll Apple ein Dorn im Auge sein.

Das schwedische Unternehmen versucht schon seit längerem, seinen Weg auf den amerikanischen Markt zu finden, musste aber geplante Starttermine immer wieder nach hinten verschieben. Aktuell peilt Spotify einen Termin für das Ende des Jahres an. Zwar erklären die Manager des Unternehmens laut CNet, dass bis dahin die entsprechenden Lizenzabkommen mit Unversal Music, Sony Music, Warner Music und EMI Music unterzeichnet sein sollen.

Anderen Quellen in der Branche zufolge ist dies aber noch nicht beschlossene Sache: Ein Start bis zum 31. Dezember sei alles andere als sicher, noch machten sich die Labels Sorgen um das Geschäftsprogramm. Apple-Manager versuchten aktuell, die Labels davon überzeugen, dass kostenpflichtige Musik-Downloads weiter unter dem Angebot leiden könnten.

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