Apple-Zahlen: US-Börsenaufsicht veröffentlicht Apples Jahresbericht

Florian Matthey

Die jüngsten Apple-Quartalsergebnisse brachten für Apple auch den Abschluss des Geschäftsjahres 2011. Aufgrund dessen musste Apple bei der US-Börsenaufsicht SEC auch seinen jährlichen Bericht einreichen. Dieser dokumentiert Wachstum in vielen Bereichen wie der Zahl der Mitarbeiter und der Ausgaben für Werbung, erteilt Hoffnungen der Investoren auf Dividende wieder einmal eine Absage.

Apple hat weltweit mittlerweile 60.400 Vollzeit-Mitarbeiter. Vor einem Jahr waren es noch 49.400 Beschäftigte. Die Zahl der befristet beschäftigten Vollzeit-Mitarbeiter stieg von 2800 auf 2900. 36.000 der Mitarbeiter sind in Apples Retail Stores beschäftigt, im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 26.500. Letztere arbeiten in mittlerweile 357 Retail Stores – 40 mehr als im Vorjahr. Neue Mitarbeiter gibt’s aber auch in bereits zuvor eröffneten Stores: Durchschnittlich sind in jedem Store 100,8 Mitarbeiter beschäftigt – am Ende des Geschäftsjahres 2010 waren es noch 83,6.

Auch die Ausgaben für Werbung sind gestiegen: Statt wie im Vorjahr 691 Millionen waren es in diesem Jahr 933 Millionen US-Dollar. Da der Umsatz des Unternehmens aber noch schneller stieg, ging der Anteil dieses Ausgabenpostens im Vergleich zum Vorjahr von 1,0 auf 0,8 Prozent zurück. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um 36 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar, der Anteil am Umsatz fiel von 3 auf 2,2 Prozent.

Apple ist weltweit Eigentümer oder Mieter von 13,2 Millionen Quadratfuß (rund 1,23 Millionen Quadratmeter) Gebäudefläche, wobei der größte Anteil dieser Immobilien in den USA steht. Rund 3 Millionen der 7 Millionen Quadratfuß große gemieteten Flächen (rund 0,28 und 0,65 Millionen Quadratmeter) sind solche für Retail Stores. 2,6 Millionen Quadratfuß Gebäudefläche in Cupertino werden für den Neubau neben dem bestehenden Hauptquartier in Apples Heimatstadt weichen. Apple ist außerdem Eigentümer von 2,4 Millionen Quadratmetern Land.

Apple teilt allen, die Investoren des Unternehmens werden wollen, in dem Bericht auch einige Risikofaktoren mit. Darunter befindet sich außerdem der Fall, dass Apple das geistige Eigentum Dritter verletzt hat, die Unterstützung von Drittentwicklern zurückgeht oder Komponenten nicht mehr in ausreichenden Stückzahlen erhältlich sein sollten. Neu-Investoren müssen sich außerdem darauf einstellen, von Apple keine Gewinnauszahlungen zu bekommen: Das Unternehmen möchte weiterhin alle Gewinne für eigene Zwecke behalten. Von Dividenden oder dem Rückkauf von Anteilen sieht Apple seit langer Zeit ab.

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