AppleCare: Neue Klage gegen Apple aus Belgien

Flavio Trillo
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Aufgrund des starken Verbraucherschutzes in der EU hat Apple es nicht leicht, seine Garantieerweiterung AppleCare zu verkaufen. Verdeutlicht wird dies durch diverse Klagen, neuerdings von einem Verbraucherportal aus Belgien. Zu komplex seien die Informationen, zu unscharf die Trennung zur gesetzlichen Gewährleistung.

AppleCare: Neue Klage gegen Apple aus Belgien

Test-Achats/Test-Aankoop hat sich im März vergangenen Jahres mit 10 weiteren europäischen Verbraucherorganisationen zusammengeschlossen und gefordert, Apple möge mehr Klarheit in die Informationen auf seinen Webseiten bringen. Der durchschnittliche Verbraucher müsse erkennen können, worin der Unterschied zwischen der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung und der zusätzlich erhältlichen Garantie besteht.

Diese Unterscheidung wird in Belgien außerdem dadurch erschwert, dass beide Institute mit dem gleichen Begriff (garantie/waarborg) bezeichnet werden.

Ein Gericht soll nun klären, ob Apple seinen Aufklärungspflichten genüge getan hat oder nachbessern muss. Ende 2011 wurde das Unternehmen bereits in Italien zur Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von 900.000 Euro verurteilt. In Anbetracht dieses Urteils ist man zuversichtlich, dass auch in Belgien zugunsten der Verbraucherschützer entschieden wird.

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