AppleCare: Verbraucherschützer contra Apple

Holger Eilhard
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Nachdem sich bereits in Italien die Wettbewerbsbehörde mit dem Thema AppleCare beschäftigt hatte, greifen nun auch die europäischen Verbraucherschützer Apples kostenpflichtige Zusatzgarantie an und verlangen eine Unterlassungserklärung.

AppleCare: Verbraucherschützer contra Apple

Als Begründung für die Kritik an AppleCare nennen die Verbraucherschützer auf ihrer Website die mangelnde Aufklärung des Käufers über die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche. Unabhängig von einer Herstellergarantie gelten diese “mindestens zwei Jahre ab Übergabe der Kaufsache”.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vertritt die Meinung, dass die Kunden den Eindruck bekommen könnten, dass sie ohne den Kauf von AppleCare “nach einem Jahr keinen Anspruch mehr auf Gewährleistung haben”.

Die Preise von AppleCare variieren je nach Gerät stark. Der AppleCare Protection Plan für iPad kostet zum Beispiel 79 Euro, beim MacBook Pro werden 349 Euro fällig.

Der vzbv gibt dem Unternehmen bis zum 30. März Zeit, um eine Unterlassungserklärung abzugeben. Auch weitere europäische Verbraucherschutzorganisationen aus Belgien, Dänemark, Griechenland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Polen, Portugal, Slowenien und Spanien beanstanden Apples Werbung von AppleCare.

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