Apples Einkaufsliste: Wird Facebook zu iFacebook?

Sebastian Trepesch
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Apple hat eine mit 51 Milliarden Dollar gefüllte Portokasse und eine Einkaufsliste mit manch großem Posten. Vermutungen, nach denen Steve Jobs Content-Produzenten kaufen will, gibt es schon seit längerem. All Things Digital stellte nun die Frage, ob Facebook als Übernahmekandidat in Frage käme.

Das Apple mit der üppigen Kriegskasse auch die ein oder andere Firma übernehmen möchte, wenn sich eine gute Gelegenheit bietet, hat Steve Jobs bereits während der Verkündung der Quartalsergebnisse angedeutet. Peter Kafka von All Things Digital kann sich nicht erinnern, dass Jobs jemals so deutlich Einkaufswünsche angedeutet hat wie bei dem Gespräch zu den Quartalszahlen diese Woche. Der Autor macht jedoch drei Einschränkungen, warum Übernahmen von Inhalte-Produzenten für Apple trotzdem nicht anstehen müssen: Erstens macht Jobs nicht immer das, was er sagt, zweitens muss es sich bei den Gelegenheiten für strategische Investitionen nicht um Firmenübernahmen handeln: “Er könnte auch von Investitionen wie die Milliarden-Dollar-Serverfarm in North Carolina gesprochen haben”, gibt Kafka zu bedenken. Des Weiteren lief es in der Vergangenheit bei Apple gut, auch ohne Inhalte selbst erstellt zu haben.

Trotz dieser starken Einwände wirft All Things Digital die Frage auf, ob nicht auch ein Content-Produzent auf Apples Einkaufszettel stehen könnte. Interessanter als ein Musikunternehmen könnte ein Spiele-Produzent oder eben Facebook sein. Zwar haben sich Jobs und Zuckerberg vor ein paar Tagen zum Essen getroffen. Dass es dabei um eine Übernahme ging – und dass eine Übernahme überhaupt in Frage kommt – erscheint aber fraglich.

Ben Stanfield : Name, “Steve Jobs Demoes Quick Look”. Some rights reserved. Flickr.

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