Belgischer Wirtschaftsminister lässt Apples iPad-Abonnement-Praxis überprüfen

Florian Matthey
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Die belgische Regierung hat die Wettbewerbsbehörden des Landes aufgefordert, Apples Praxis für den Vertrieb digitaler Versionen von Print-Medien für das iPad zu überprüfen. Der belgische Wirtschaftsminister glaubt, dass Apple möglicherweise eine dominante Marktstellung ausüben möchte.

Stein des Anstoßes ist ein Apple-Dokument, das belgischen Verlegern vorliegt. Diesem zufolge plant Apple, Abonnements fürs iPad nur noch direkt über iTunes anzubieten. Die Verleger glauben, dass Apple es ihnen nicht mehr ermöglichen wird, bereits vorhandenen Abonnenten der Print-Version die iPad-Version kostenlos anzubieten. Stattdessen seien sie dann auf Apples Vertriebsweg angewiesen – und müssten sich den Umsatz mit dem iPad-Hersteller teilen.

Der Wirtschaftsminister Vincent van Quickenborne will den Fall nun von der belgischen Wettbewerbsaufsichtsbehörde prüfen lassen. Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, dass Belgien mit der Prüfung das erste Land sei. “Aber wir glauben nicht, dass es das letzte sein wird”, so der Sprecher.

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