Betrug mit iPhone-Teilen: Fälscher in China aufgeflogen

Flavio Trillo

Mitarbeiter eines chinesischen Händlers schickten gefälschte, billige iPhone-Bauteile als „defekt“ an Apple, um echten Ersatz zu erhalten. Daraus bauten sie eigene „echte“ iPhones und verkauften sie. Gar nicht dumm, aufgefallen ist die Masche aber am Ende doch.

Betrug mit iPhone-Teilen: Fälscher in China aufgeflogen

Wie chinesische Medien melden, beanstandeten eine Angestellte, ihr Freund sowie diverse weitere Angestellte eines Apple-Händlers in Wenzhou 121 Bauteile als fehlerhaft. Sie alle gehörten zu dem Kern eines iPhone 4S und hatten einen Wert von jeweils 476 US-Dollar.

Apple tauschte die Teile unter Garantie gegen neue, echte aus. Die Betrüger besorgten sich die fehlenden Teile (Rücken-Panel, Batterie), fabrizierten daraus wiederum echte iPhones und verkauften sie an ahnungslose Kunden. Das war im Dezember 2012, im Januar fiel Apple auf, dass die Teile offenbar nicht aus den eigenen Chargen stammen.

Die chinesische Seite TechWeb schreibt, dass Apple zwar Stichproben aller eingehenden Teile auf ihre Echtheit überprüft — aber nur anhand der Seriennummer. Diese Sicherheitslücke machten sich die Täter zunutze.

Die Polizei nahm daraufhin zuerst die Ermittlungen auf und Anfang April schließlich diverse Verdächtige fest.

(via TheRegister)

Weitere Themen: iPhone 4s, Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog, Apple Special Event Oktober 2014, iTunes, iTunes für Mac, iOS, App Store, The Swift Programming Language – Handbuch , OS X Yosemite, Apple

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