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Breite Front gegen Apples Flash-Politik

Tizian Nemeth
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Im anhaltenden Streit zwischen den Unternehmen Apple und Adobe erhält Letzteres nun Unterstützung von großen Medien-Unternehmen, berichtet die New York Post. Unter anderem Time Warner und NBC Universal erklären gegenüber Apple, dass man nicht gewillt sei, die umfangreichen Video-Bibliotheken nur für das iPad von Flash auf HTML5 umzuarbeiten. Dies wäre nicht nur teuer, sondern auch überflüssig, da Flash das Internet nach wie vor beherrsche. Derweil hat Steve Jobs in einer E-Mail erklärt, er “respektiere und bewundere Adobe.”

Trotz des großen Erfolgs von Apples iPad, fühlen sich die Medien-Unternehmen im Widerstand gegen Apple gestärkt. Grund sind zum einen die Konkurrenzprodukte von Dell und HP und zum anderen das kommende Google TV, erklärt ein Medien-Verantwortlicher gegenüber der New York Post.

Apple-CEO Steve Jobs hat mehr als einmal Flash eine Absage auf iPhone, iPod touch und iPad gegeben. Die Software wäre zu ressourcenfressend und daher ungeeignet für die Geräte von Apple.

In einer E-Mail-Antwort zollt der Apple-Chef Adobe allerdings seinen Respekt und spricht sogar von Bewunderung für das Unternehmen. Lediglich Flash möchte er nicht auf seinen Geräten haben. Nachdem sich bereits Adobe mit der “We Love Apple”-Kampagne bemüht, die Wogen zu glätten (wir berichteten), beruhigt nun auch Jobs die Gemüter.

Bild: allaboutgeorge, “Flash Player not available for your device”. Some rights reserved. Flickr.

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