Chinesische Behörden: Export-Stopp des iPad ist schwierig (Update)

Holger Eilhard
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Das chinesische Unternehmen Proview Technology versucht im Streit mit Apple Ernst zu machen. “Versucht”, denn die Behörden machen es Proview – wie gestern schon vermutet – nicht leicht, einen Import- und Export-Stopp des iPad durchzusetzen. Der Markt sei dafür einfach zu groß und das iPad einfach zu beliebt.

Chinesische Behörden: Export-Stopp des iPad ist schwierig (Update)

Im Streit um die Namensrechte des iPad sieht sich Proview vor einer großen Hürde: den chinesischen Behörden. Nachdem wir gestern berichteten, dass Proview den Sieg gegen Apple vor Gericht nutzen will, um die iPad-Importe sowie -Exporte in China zu unterbinden, veröffentlichte Reuters heute eine weitere Meldung des aus Shenzhen handelnden Konzerns.

In dem Telefoninterview mit Reuters sagte Yang Long-san, CEO von Proview Technology, dass der chinesische Zoll es für schwierig hält, einen Bann von Apples iPad umzusetzen. Die chinesischen Kunden lieben Apples Produkte und der Markt für die Produkte sei riesig.

Der Proview-Chef sagte weiter, dass die beste Lösung eine außergerichtliche Einigung mit Apple sei. Die nächste Anhörung soll am 22. Februar in Shanghai stattfinden.

Ein Proview-Anwalt hatte gestern gesagt, dass es das Ziel für Proview sei, den Import und Export des iPad aus China zu unterbinden. Dies würde wiederum zu weltweiten Lieferschwierigkeiten sorgen, da das iPad in China hergestellt wird. Dass die Behörden so einfach mitspielen würden, war fraglich – an Apples Aufträgen und den Exporten der Produkte hängen schließlich viele chinesische Arbeitsplätze.

Update:
Wie M.I.C. Gadget berichtet, haben sowohl Amazon China als auch weitere Händler, wie etwa Suning, das iPad 2 aus dem Sortiment genommen. Laut Sina Tech hatte Apple die Händler darum gebeten.


Die Suche nach “iPad” bleibt bei Amazon China erfolglos, es wird noch nur iPad-Zubehör angezeigt

Weitere Themen: iPad 2, Proview Technology

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