Chinesischer Junge verkauft Niere für iPad

Katia Giese
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“Als er wiederkam, hatte er ein iPad und ein iPhone – und eine Narbe”, erzählt Miss Liu dem Fernsehsender Shenzhen TV, der über das verzweifelte Vorgehen ihres Sohnes berichtet. Der verkaufte seine Niere für knapp 2.310 Euro, weil er unbedingt die begehrten Apple-Produkte haben wollte, sich diese aber nicht leisten konnte. Während in China Kritik zur verkommenen Jugend und übertriebenem Konsum-Wahn laut wird, bereut der Junge inzwischen seine Entscheidung.

Organhandel ist in China keine Seltenheit und vor allem der Organtourismus wird international kritisiert. Trotz der Bemühungen der chinesischen Regierungen genügt nach wie vor eine Zeitungsanzeige und etwas Bargeld, um den illegalen Deal perfekt zu machen. Auch bei Zheng war es eine Frage von zwei Tagen, in denen das schmutzige Geschäft in einem Krankenhaus in der südchinesischen Provinz Guangdong über die Bühne gebracht wurde, berichtet der Telegraph. Inzwischen ist sich der 17-Jährige über seine gesundheitlichen Einschränkungen klar geworden und würde sich wohl nicht erneut für den Eingriff entscheiden.

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