Das für nicht draussen iPad von Apple

Bernd Korz

Kaum ist das iPad auf dem Markt gibt es auch schon die ersten Probleme zu vermelden. Im Grunde ist das auch normal und im Großen und Ganzen kann man damit auch leben. Unglücklich wird es aber, wenn man ein Gerät nur eingeschränkt nutzen kann.

Das iPad scheint ein solches Gerät zu sein. Seit dem 3. April mehren sich die Beschwerden darüber, dass schnell eine Überhitzung eintritt und das Gerät für eine Weile nicht mehr nutzbar ist. So berichten Kunden, dass bei einer Aussentemperatur von 27°C (so geschehen gestern in Austin) das Gerät nach nicht einmal einer Stunde schon den Geist aufgibt und Hitzewarnungen ausspricht. Andere Nutzer geben sogar Zeiten von 10 Minuten an in denen das iPad die Überhitzung zum Verhängnis wird.

Apple selbst gibt die Temperaturen, bei denen das Gerät noch funktioniert von 0°C – 35°C an. Wobei die optimale Temperatur laut Apple bei 22°C liegt. Also wer sein iPad zwischen April und Oktober, oder auch im Urlaub, draussen als E-Book Reader verwenden möchte, wird schnell sein jähes Ende damit finden.

Es gibt Spekulationen darüber, dass die CPU einfach zu stark Hitze aufbaut. Aufgrund der kompakten Baureihe war es auch nicht möglich, einen Lüfter einzubauen. Ebenso wäre es auch sicherlich nicht gut gewesen für die Akkuaufzeit. Apple rät ausdrücklich dazu, das iPad vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen und möglichst nicht in zu heisen Regionen zu verwenden.

Ist das iPad ausgeschaltet, so kann man es allerdings zwischen den Temperaturen von -20°C bis +45°C transportieren, wie schon beim iPod und iPhone

Bei Amazon

kann man bisweilen nur das 16GB iPad für 659 Euro bestellen.

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