Das 'i' gehört nicht länger Apple

Bernd Korz

Es gab in den letzten Jahren viele sonderbare Anwandlungen von über die Maßen vereinnahmenden Firmen. So war die Telekom davon ausgegangen, dass ihr die Farbe Magenta gehöre und keiner diese in seiner Werbung verwenden dürfte. Krank?

Ja, krank. Aber Apple gibt sich auch die Blösse. So ging Apple davon aus, dass es keine Namen geben dürfe die ein ‘i’ in einer herausstechenden Art verwenden, schließlich hätte man das iPhone den iPod, das iPad und auch den iMac. Um nicht von Apple verklagt zu werden, sollte wr egentlch das ‘i’ ncht mehr verwenden (nein, hier liegt eben kein ungewollter Schreibfehler vor).

Apple hatte das Unternehmen Macpro Computers darauf verklagt, dass man seine Laptoptasche mit dem Namen “DOPi” nicht mehr verkaufen dürfe, da Apple die Rechte an dieser Art der Verwendung dieses Buchstabens hätte. Macpro Software arbeitet schon seit 26 Jahren auf dem Sektor und nutzte die Namen schon lange vor Apple. Nachdem Apple vor dreieinhalb Jahren die eigene Macpro Serie auf den Markt brachte forderte man Macpro Computers auf, den Namen sofort abzuändern.

Nun hat ein Gericht in Australien entschieden, dass das ‘i’ nicht zu schützen ist und Apple eine derbe Abfuhr erteilt.

Ist das krank? Apple kann noch besser. Woolworth hat ein eigenes Logo und Apple findet das gar nicht gut (ein Bild spricht mehr als tausend Worte):

Auch hier sagt Apple, gehe es zu weit. Woolworth verkauft aber in Wirklichkeit sehr viele Äpfel, die man auch essen kann, und auch ein Apfel dürfte seine Patente bei der Natur hinterlegt haben und nicht bei Mr. Jobs.

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