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Das iPad im Business

Florian Matthey
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Auch wenn das iPad auf den ersten Blick ein Verbrauchergerät ist, könnte es Apples Wiedereroberung des Unternehmer-Marktes vorantreiben. Viele Firmen verschiedener Branche zeigen Interesse an Apples Tablet und setzen es zum Teil bereits ein.

Rachel King von Businessweek beleuchtet in einem Artikel die Möglichkeiten, die das iPad Unternehmen bietet. Seit der Veröffentlichung des iOS 2.0 und und der damit verbundenen Support für Microsoft Exchange ist die Plattform für den professionellen Bereich allgemein interessanter. Nach Ansicht der Bank Wells Fargo gibt es beim iPad auch nicht mehr die Sicherheitsbedenken, die frühe iPhone OS-Versionen noch mit sich brachten. Die Bank hat auf einer Investoren-Konferenz im Mai bereits Finanzsoftware für das iPad präsentiert.

Der Nordamerika-Chef von SAP erzählt wiederum, dass das iPad neben seinem BlackBerry sein ständiger Begleiter wurde. Dank Apples Tablet arbeite er in seinem Büro mittlerweile fast ohne Papier. SAP hat zusammen mit Sybase an einer iPad-App gearbeitet, mit der Manager Verkaufsgeschäfte kontrollieren können. Wells Fargo hat wiederum die Möglichkeit vor Augen, dass Verantwortliche ihre Finanzgeschäfte mit dem iPad abschließen können. Bei Daimler kommt das iPad in den USA als Begleiter für Verkäufer in Mercedes-Autohäusern zum Einsatz.

Für manche Aufgaben eignet sich das iPad allerdings weniger: Das Display ist vergleichsweise klein, und aufgrund bisher noch nicht vorhandener Multitasking-Fähigkeiten lässt sich das Gerät nicht einsetzen, wenn der Benutzer schnell zwischen Aufgaben hin und her wechseln muss. Dennoch zeichne sich wachsendes Interesse für iPads sowie iPhones und auch Macs für Unternehmen ab. Aber auch die Konkurrenz schlafe nicht: Hewlett-Packard und Cisco arbeiteten ebenfalls an Tablets, Ciscos Gerät soll 2011 Videokonferenzen in HD-Qualität ermöglichen.

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