Die besten Aprilscherze sind die, die gar keine sind

Katia Giese
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Die einen laufen mit Scheuklappen durch den ersten Tag im April, die anderen sind für jeden schlechten Scherz zu haben – dabei gibt es am ersten April soviel zu entdecken: Neben wirklich guten Humorfallen nämlich auch all die interessanten Nachrichten des ersten Aprils, bei denen es sich nicht um einen Aprilscherz handelt ... oder etwa doch?

Google sucht Sprachfuchs mit Hellseher-Erfahrung

Intuitiver Mensch mit Helfersyndrom, der sich gut in andere hineinversetzen kann und dabei noch blitzschnell eine Googlesuche abschließen kann – das ist die geeignete Person für einen Job in Mountain View, als “Autocompleter”. Ganz richtig, denn irgendwer muss schließlich erraten, was wir da eigentlich in die Suchleiste eintippen und finden wollen. “Begonnen hat alles mit der Rechtschreibkontrolle”, erzählt der Google-Angestellte Michael, der bis zu 110 Worte die Minute tippt und sozusagen das Herz der Suchmaschine ist. Michael freut sich auch schon auf seine neuen Kollegen, die sich direkt bei Google bewerben dürfen.

Playmobil stellt Mini-Apple-Store vor

Vor allem hierzulande, wo die Besiedlung mit Apple Stores noch recht dünn ist,

dürfte Playmobil mit seinem neuesten Produkt mitten ins Herz treffen: Ein Miniatur-Apple-Store für groß und klein. Hier lernen die Jüngsten schon, was man in einem Apple Store alles entdecken und lernen kann und auch die Großen können an der Genius-Mini-Bar schonmal üben, die richtigen Fragen zu stellen. Für Begeisterung dürfte vor allem die täuschend echte Steve-Jobs-Figur sorgen, die man auf den verschiedenen Etagen herumwandern lassen kann. Anders als bei den richtigen Stores ist die Playmobil-Version außerdem noch mobil, kann mit ihren 27 x 36 x 40 cm fast überall mit hingenommen werden und dürfte mit einem Preis von 50 bis 180 US-Dollar (je nach Ausstattung) auch deutlich günstiger sein als eine Reise in den nächstgelegenen Apple Store.

GEAR4 stellt iPad-Zubehör als Abnehmhilfe vor

“Die Zubereitung von Speisen kann so befriedigend sein wie das Kauen des fertigen Essens”, stellt Gear4 in seiner Pressemitteilung treffend fest und bestimmt damit gleich den Einsatzort seines neuesten Zubehörs: den Hüftspeck. Bei “iPan” handelt es sich um einen Dock-Connector, der aussieht wie ein Bratpfannenstiel und mit einer Art Koch-Applikation verknüpft ist. Nutzer können so an einem Kocherlebnis teilhaben, beispielsweise ein Spiegelei braten, ohne dabei dick zu werden. Tom Dudderidge, der visionäre CEO von GEAR4 kommentiert: “GEAR4 iPan ist die beste kulinarische Innovation Allerzeiten. Man kann alle Lebensmittel ohne Kalorien genießen”, und denkt schon über eine mögliche Zusammenarbeit mit Fernsehshows wie “The Biggest Loser” nach.

E-Mails mit Bewegungssensor schreiben

Google hätte sich vielleicht einen günstigeren Tag aussuchen können, um mit seiner neuesten Innovation “Gmail Motion” an die Öffentlichkeit zu treten, denn dabei handelt es sich um ein wahres Meisterwerk. E-Mails sollen, zumindest auf der Google-Plattform in Zukunft vermehrt mit dem Körper durch entsprechende Bewegungen, statt durch Tippen auf dem Keyboard geschrieben werden. Google hat für den Start der neuen Technik ein ganzes Alphabet entwickelt, mit dem sich die neue Steuerung ganz leicht erlernen lässt. In einem eigens dafür gegründeten Center für “Kinesics and Paralanguage” hat Google viel Zeit in Studien des Körpers und seiner Kommunikation gesteckt und hat schließlich “Gmail Motion” fertiggestellt. Nun muss das Motion-Alphabet nur noch ins Deutsche übersetzt werden, dann steht einer Anwendung in Googlemail auch nichts mehr entgegen.

Die verirrte 3-D-Folie

Verirrt hatte sich gestern noch eine Meldung über eine Folie, die Smartphone-Displays 3D-fähig macht. Für Aufsehen und große Fan-Augen sorgte sie allemal – zu schade, dass es sich dabei wohl doch um einen Aprilscherz handelte…

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