Die neuen Apple-Rechner: Ein paar Fakten am Rande

Flavio Trillo
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Die neuen Computer aus Cupertino haben es in sich. Sandy Bridge, soweit das Auge reicht. Thunderbolt bis zum Abwinken und rasanter Arbeitsspeicher aller Orten. Es fehlen aber noch ein paar Details, die im Trubel um die Updates möglicherweise in den Hintergrund getreten sind, sowie erste Benchmark-Ergebnisse. Wir reichen nach.

Auch wenn Apple extra darauf hinweist, dass das neue MacBook Air bestens für FaceTime-Telefonate geeignet ist, erhielt diese Funktion doch nicht die gleiche Aufmerksamkeit, wie bei anderen Modellen. Statt einer FaceTime-HD-Kamera gibt es auch nach dem Update nur eine herkömmliche, ja, dahergelaufene FaceTime-Kamera.

Wer sich eines der dünnen Notebooks bestellt, sollte zudem genau überlegen, welche Konfiguration er wählt – einige Komponenten lassen sich nachträglich nicht mehr tauschen. So etwa der SSD-Speicher, der laut Hersteller “direkt auf der Hauptplatine” platziert wurde und so 90 Prozent seiner Bauhöhe einspart. Allerdings sind die Flash-Module dort fest, können also nicht nachträglich ersetzt oder ausgetauscht werden, wie 9to5mac.com meldet.

Das gleiche gilt, wie schon beim Vorgänger, auch für den Arbeitsspeicher. Bei der Wahl von RAM und SSD also möglichst sicher stellen, dass man mit den Komponenten so lange leben muss, wie das MacBook Air seinen Dienst tut. Wem das nicht so recht zusagt, dem seien die Angebote für generalüberholte Modelle* ans Herz gelegt. Ein MacBook Air der vorangegangenen Generation ist hier bereits ab 699 Euro erhältlich.

Unter Zuhilfenahme eines neuen Thunderbolt Displays werden dem MacBook Air sogar Netzwerk- und Firewire-Schnittstellen spendiert. Vorausgesetzt, das mit dem Display ausgelieferte Magsafe- und Thunderbolt-Kabel ist weit genug gespreizt. Die beiden Anschlüsse liegen nämlich auf gegenüberliegenden Seiten des schmalen Mobil-Rechners.

Beim Mac mini hat Apple nun auch noch das letzte Tor zur physischen Außenwelt geschlossen und den SuperDrive, das optische Laufwerk, entfernt. Dafür ist jetzt eine SSD-Option auch für den “Kleinen” verfügbar: Das 2,5-GHz-Modell kann wahlweise mit 256 GB Flash-Speicher oder einer Kombination aus Festplatte und SSD ausgerüstet werden.

Die ersten Resultate fleißiger Benchmark-Tester zeigen, was das MacBook Air im Vergleich mit Kollegen aus dem eigenen, aber auch aus fremden Lagern zustande bringt. In allen getesteten Kategorien leistet der Computer mehr als der Durchschnitt seiner Klasse. Doch was sind die schnöden Zahlen gegen das Gefühl von Geschwindigkeitsrausch, wenn man das Gerät innerhalb von Sekundenbruchteilen aus dem Schlaf erweckt und dicke PDF-Wälzer quasi ohne Verzögerung aufspringen?

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