EU gegen Apple: Hersteller lenkt bei Reparaturrichtlinien ein

Tizian Nemeth
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Im Streit mit der EU hat Apple nun eingelenkt und entgeht so weiteren Untersuchungen der Wettbewerbskommission. Streitpunkte waren zum einen die restriktiven Entwickler-Richtlinien und zum anderen die eingeschränkten Reparatur- und Garantierichtlinien.

Bislang hatten Käufer, die ein iPhone im europäischen Ausland erworben haben, in Sachen Reparatur- und Garantie-Ansprüchen das Nachsehen. Die EU-Kommission sah darin allerdings ein wettbewerbswidriges Verhalten und hatte Ermittlungen gegen Apple eingeleitet. Nun beugt sich der Hersteller aus Cupertino der Forderung aus Brüssel.

Künftig dürfen unter anderem deutsche iPhone-Besitzer ihr Gerät auch in Deutschland zur Reparatur abgeben, selbst wenn sie es in einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union gekauft haben.

Die Richtlinien für App-Entwicklungen hat Apple bereits Anfang September deutlich gelockert und lässt nun auch Anwendungen im App Store zu, die nicht mit Apples iPhone-SDK entwickelt wurden. Bis dahin lehnten die App-Store-Wächter rigoros Programme ab, die Entwickler unter anderem mit Adobes Flash Professional CS5 erstellt hatten.

via AFP

Bild: openDemocracy, “Kalypso Nikolaidis – EU”. Some rights reserved. Flickr.

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