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Europäische Kommission prüft Schritte gegen Apple

Florian Matthey
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Apple droht weiter Ärger mit der Europäischen Kommission. Der EU-Behörde ist das geschlossene System zwischen dem iPhone und dem App Store ein Dorn im Auge. Die Kommission könnte Apple zwingen, das System zu öffnen.

Die Europäische Kommissarin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes, möchte die Interoperabilität zwischen verschiedenen Smartphone-Plattformen prüfen. Ein Problem könnte sein, dass Apple über den App Store kontrolliert, wer für das iOS welche Apps entwickelt und wie er dies tut. Durch die Geschäftspraktik konnte Apple bisher Flash vom iPhone und iPad fern halten und dafür sorgen, dass Entwickler ihre Apps nur mit dem Apple-eigenen Tool Xcode schreiben.

Die Kommission könnte Hardware-Hersteller mit einem geschlossenen Software-System für den Zugang auf den europäischen Markt zwingen, Lizenzen zu vergeben oder das System eben ganz zu öffnen. Ziel ist, Innovationen und den Wettbewerb zu fördern.

In Zukunft möchte die Kommission dabei nicht nur gegen Unternehmen mit einer “dominanten” Position auf einem Markt vorgehen, sondern auch Schritte gegen Unternehmen mit einer “signifikanten” Marktstellung prüfen. Somit könnte Apple noch schneller in die Schusslinie der Behörde gelangen. In der Vergangenheit hatte die Kommission beispielsweise Microsoft gezwungen, eine Version des Desktop-Betriebssystems Windows ohne den Internet Explorer anzubieten.

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