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Flash 10.2 mit voller Unterstützung auf Android 2.2

Bernd Korz

Auf dem iPhone wie auch dem iPad von Apple ist er doch schmerzlich vermisst: Der FlashPlayer von Adobe. Auch wenn viele sagen, dass Flash langsam und auch nicht wirklich gut ist, so können sie das eigentliche “Problem” nicht umgehen. Denn mindestens 90% aller Webseiten im Internet nutzen diesen Standard.

Hier kann sich Steve Jobs noch so negativ über die Technologie von Adobe auslassen, er wird es nicht ändern, denn Apple ist nicht groß genug um Milliarden von Webseiten Betreibern umzustimmen, nur damit die Seiten auf dem iPad laufen.

Die Argumentation von Apple respektive Steve Jobs liegt darin, dass der FlashPlayer mit den Ressourcen nicht gut umgeht und auch instabil ist. Interessanter Weise ist gerade Apple selbst ein Ressourcenfresser was das iPhone angeht. Denn wer sein iPhone professionell nutzt (hier in der Redaktion ein 3G), wird es wirklich jeden Tag am Strom hängen haben müssen, meist sogar mindestens 1.5x um es auch über den Tag “nutzen” zu können.

Dass es auch anders geht, zeigt Google Man hat sich hier gemeinsam mit Adobe an besagtem Flash versucht um zu zeigen, dass es genau anders ist. Sicherlich liegen die Gründe tiefer unter der Haube, denn während Apple rumjammert und schon rufschädigende Kampagnen gegen Adobe ausruft, hat Google darin eine Chance gesehen, sein Android um eine Attraktion mehr zu bereichern.

So gab der Vizepräsident der Abteilung Entwicklung, Andy Rubin, in der New York Times bekannt, dass Android 2.2 (Codename: FroYo), in vollem Umfang Adobes FlashPlayer unterstützen werde. Es gibt sehr viele Flashentwickler da draussen, die diesen Schritt sicherlich begrüßen werden und auch was die Apps selbst angeht, so wird es dank AIR, dem Entwicklungstool von Adobe, recht zügig eine enorme Anzahl von Apps geben, die dem Android Market zugeführt werden.

Für Google ein weiterer Vorteil, neben bereits so einigen, gegenüber dem iPhone OS (welches auch für das iPad zum Einsatz kommt), um Kunden von Apple abzuwerben. Spätestens dann, wenn Google sein eigenes Pad auf den Markt bringt und mit solchen Features aufwarten kann, wird es für Apple einen anderen Wind wehen.

Weitere Themen: flash, Android

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