Fotografie: Steve Jobs zeigte Interesse an Lichtfeldkamera

Florian Matthey
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Laut seiner * plante Steve Jobs, den Fernseher-, Lehrbuch- und Fotografie-Markt zu revolutionieren. Ob er bei Letzterem nur an eine verbesserte Smartphone-Kamera oder an mehr dachte, ist nicht überliefert – allerdings soll er sich mit dem Chef von Lytro, einem Hersteller so genannter Lichtfeldkameras getroffen haben.

Fotografie: Steve Jobs zeigte Interesse an Lichtfeldkamera

Die Besonderheit von Lichtfeldkameras ist, dass sie nicht nur ein zweidimensionales, sondern das “4-D-Lichtfeld” ihrer Umgebung aufnehmen, sich also nicht nur die Position und Intensität eines Lichtstrahls, sondern auch dessen Richtung “merken”. Für die Aufnahme ist so keine Fokussierung nötig, was bedeutet, dass sich diese nachträglich auf ein beliebiges Objekt vornehmen lässt.

Im Buch “Inside Apple“, das am morgigen Mittwoch erscheint, berichtet der Autor Adam Lashinsky von einigen Hintergrund-Geschehnissen beim Mac-, iPhone- und iPad-Hersteller. So auch über Steve Jobs’ Interesse an Lichtfeldkameras: Ein bei 9 to 5 Mac veröffentlichter Auszug beschreibt, wie der Lytro-CEO Ren Ng erfuhr, dass Steve Jobs ihn treffen wolle.

Ng rief den damaligen Apple-Chef an, um sich mit ihm in seinem Haus in Palo Alto zu treffen, wo sich die beiden Manager über Fotografie und Produktdesign unterhielten. Jobs soll Ng dann gebeten haben, dass dieser ihm in einer E-Mail mitteilen sollte, wie Apple und Lytro nach seiner Vorstellung zusammenarbeiten könnten. Ob dem dann konkretere Pläne folgten, ist allerdings – noch – nicht bekannt.

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