Galaxy Nexus und Tab 10.1: Richterin bestätigt Einstweilige Verfügung (2. Update)

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Die vergangene Woche bedeutete für Samsung und Google herbe rechtliche Rückschläge. Gleich in mehreren Punkten gab Richterin Lucy Koh dem Kläger Apple in den USA recht, was für das Galaxy Nexus und Galaxy Tab 10.1 einen Verkaufsstopp bedeuten könnte. Wie nun bekannt wurde, wurden die Einsprüche von Samsung in beiden Fällen abgelehnt.

Galaxy Nexus und Tab 10.1: Richterin bestätigt Einstweilige Verfügung (2. Update)

Bereits am Montag wurde via Reuters bekannt, dass sich die Richterin im Fall Galaxy Tab 10.1 gegen Samsungs Bitte um eine Aufhebung des Verkaufsstopps entschieden hatte. In Fall des Tablets hat Samsung aber bereits das aktualisierte Galaxy Tab 10.1 II im Angebot, so dass sich der Verlust in Grenzen halten dürfte.

Etwas komplizierter sieht es jedoch bei dem Kooperationsprodukt zwischen Samsung und Google, dem Smartphone Galaxy Nexus, aus. Auch hier hat Lucy Koh laut Reuters den Einspruch der Südkoreaner abgeschmettert.

Apple muss jedoch 96 Millionen US-Dollar als Sicherheit hinterlegen, um den Verkaufsstopp des Galaxy Nexus wirksam zu machen. Diese Sicherheit wird benötigt, um eine möglicherweise fälschliche Verfügung abzusichern und so im Fall der Fälle Samsungs Schaden zu begleichen. 2. Update: Apple hat nach Angaben von The Verge die geforderte Sicherheit hinterlegt.

Google eilt zur Hilfe

Um einem Verkaufsstopp möglicherweise noch zu entgehen, haben Google und Samsung laut The Verge ein Software-Update vorbereitet, das noch heute Abend via OTA-Update ausgerollt werden könnte. Das Update soll bei US-Geräten unabhängig vom Mobilfunkanbieter die integrierte Suchleiste auf reine Websuchen einschränken und so die Patentverletzung umschiffen. Gleiches gilt für die Sprachsuche. Dies betrifft auch die Suchergebnisse auf dem Gerät an sich, was bedeutet, dass zum Beispiel mögliche Suchergebnisse in den eigenen Mails nicht mehr angezeigt werden.

Ob die US-Kunden das Update ablehnen können, wollte Google nicht sagen. Das Problem betrifft nur aktuelle Modelle des Galaxy Nexus. Die aktuelle Klage hat laut einem Google-Sprecher keinen Einfluss auf das kommende Android 4.1 mit Google Now.

1. Update:
Das Galaxy Nexus kann ab sofort nicht mehr im Google Play Store in den USA geordert werden. Statt der Bestellfunktion kann man sich nur noch darüber informieren lassen, wenn das Gerät wieder verfügbar ist.

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