Galaxy Tab 10.1N: Gericht weist Apples Antrag auf Verkaufsstopp zurück

Florian Matthey
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Nachdem Apple vor dem Landgericht Düsseldorf für das Galaxy Tab 10.1 noch erfolgreich ein Verkaufsverbot erwirken konnte, musste der iPad-Hersteller beim Galaxy Tab 10.1N nun einen Rückschlag hinnehmen. Die zuständige Richterin entschied, dass sich das Samsung-Tablet durch optischen Änderungen nach vorläufiger Bewertung ausreichend vom iPad unterscheide.

Die zuständige Richterin Johanna Brückner-Hofmann hatte über einen Antrag auf einstweilige Verfügung zu entscheiden, den Apple Ende November vor dem Gericht stellte. Kurz zuvor hatte Samsung eine neue Version seines Galaxy Tab 10.1, das Galaxy Tab 10.1N, veröffentlicht. Dieses unterscheidet sich optisch vom Vorgänger durch einen breiteren, silbernen Rahmen und ein größeres Samsung-Logo.

Über den Antrag, den Verkauf dieses neuen Samsung-Tablets in weiten Teilen Europas zu verbieten, musste das Gericht nur eine vorläufige Entscheidung treffen und sich mit dem Fall daher noch nicht in der ganzen Tiefe befassen. Nach vorläufiger Bewertung kam die Richterin aber zu dem Entschluss, dass die Änderungen des Designs ausreichen, damit sich das Gerät optisch stark genug vom iPad unterscheidet.

Auch sieht Brückner-Hofmann keine Gefahr, dass die Verbraucher die beiden Marken verwechseln könnten: Immerhin seien Apple und Samsung den potentiellen Kunden “mindestens so bekannt wie Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Christian Wulff”.

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