GEMA einigt sich mit Apple: Paneuropäische Online-Rechte

Ein Verhandlungsmarathon mit Apple ist am Wochenende zu Ende gegangen, wie Harald Heker von der GEMA berichtet. Es geht um die paneuropäische Lizenzierung des Musikrepertoirs und die deutsche Verwertungsgesellschaft freut sich, den nach eigenen Worten größten Nutzer im Online-Bereich weltweit auf rechtlich sicheren Boden gebracht.

Hintergrund: Die EU hatte Apple gerügt, die Regeln des iTunes Music Stores widersprächen dem freien Markt der EU, in dem Produkte und Dienstleistungen frei zirkulieren sollen. Apple reagierte Anfang des Jahres, glich die Preise in England an und stellte den Plattenfirmen ein Ultimatum von sechs Monaten. Für paneuropäische Lizenzen hat die GEMA mit der britischen Schwester MCOS-PRS nun die CELAS (Central European Licensing and Administration Service) aufgebaut, an der 24 weitere Verwertungsgesellschaften beteiligt sind. Damit kann in Zukunft der Hickhack entfallen, wer für welche Musik, in welchem Land und zu welchem Preis eine Lizenz erteilt. Kurz: Zumindest für Musik müsste dann ein einziger gesamt-europäischer iTunes Store genügen.

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