General Electric präzisiert Pilot-Projekt für Macs

Holger Eilhard
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Bei einem Mega-Konzern wie GE erwartet man auf jedem Schreibtisch einen Windows PC und daneben ein BlackBerry. Doch das 120 Jahre alte Unternehmen testet nun auch den Einsatz von Macs und hat dazu ein Pilot-Projekt ins Leben gerufen. Mittlerweile wurden in diesem Rahmen rund 1.000 Nutzer mit Maschinen aus Cupertino ausgestattet.

General Electric präzisiert Pilot-Projekt für Macs

Wie das Wall Street Journal (via MacRumors) schreibt, hat GE bereits früh damit angefangen seinen Mitarbeitern die Wahl für Alternativen zu geben. So konnten sich die Angestellten bereits 2008 statt eines BlackBerry für das iPhone entscheiden. Mittlerweile wird Apples Smartphone von 10.000 Mitarbeitern genutzt, die Mehrheit – 50.000 Mitarbeiter – setzt aber auch weiterhin auf RIMs Lösung.

Bislang hat sich die Möglichkeit der Entscheidung zu einem Mac aber noch nicht im Unternehmen herumgesprochen. Prinzipiell darf jeder Mitarbeiter frei wählen, solange es keine Sicherheitsbedenken gibt oder der Mitarbeiter nicht mit der Arbeit für Militärprojekte betraut ist. Natürlich gibt es auch Fälle, in denen spezielle Anwendungen notwendig sind, für die es keine Mac-Unterstützung gibt.

Das Unternehmen setzt insgesamt rund 330.000 Computer ein, die Mehrheit davon läuft mit Windows. Wie GEs Technikchef Greg Simpsons gegenüber dem Wall Street Journal sagte, nehmen alle Abteilungen des Unternehmens daran Teil, ihre Mitarbeiter die Wahl zwischen Mac oder Windows-PC zu geben. Auch für Job-Anwärter, die mittlerweile häufig zum Mac greifen, stelle sich dadurch eine Hürde weniger.

Zutritt durch die Hintertür

Seit einiger Zeit gibt es Berichte, dass Apples Geräte durch den Einsatz bei Privatleuten häufig ihren Weg in die Unternehmenswelt finden. Entsprechend positiv sehen die Aussichten für Apple in den kommenden Jahren aus. Forrester Research erwartet etwa, dass Apple in diesem Jahr rund 9 Millarden US-Dollar durch den Verkauf von Macs und 10 Milliarden durch iPad und iPhone einnehmen wird. Das würde einem Plus von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeuten.


(Bild: Horace Dediu, Asymco.com)

Während Apple starken Zuwachs erwartet, geht es den traditionellen PC-Herstellern vergleichsweise schlecht. So zeigt das Diagramm von Asymcos Horace Dediu, wie stark Apple in den vergangenen Jahren gewachsen ist. Zuvor hatte er einen Vergleich der ausgelieferten Macs, iPads, iPhones und diversen Konkurrenten veröffentlicht.

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