Handy-Profite: Zwei Drittel des Gewinns weltweit geht an Apple

Florian Matthey

In den vier Jahren seit der Einführung des ersten iPhones konnten Apples Mobiltelefone eine einmalige Erfolgsgeschichte schreiben. Anfangs erhoffte sich das Unternehmen nur ein paar Prozentpunkte Marktanteil, heute ist Apple der drittgrößte Handy-Hersteller der Welt. Besonders beeindruckend bleibt aber Apples Profitmarge: Mehr als zwei Drittel des weltweiten Gewinns mit Mobiltelefonen kann der iPhone-Hersteller für sich verbuchen.

Einige von Apples Konkurrenten verdienen in diesen Tagen überhaupt nichts mehr mit ihren Mobiltelefonen: Die Marktforscher von Asymco berichten, dass Nokia, Motorola, Sony-Ericsson und LG mit ihrem Mobiltelefon-Segment zuletzt Verluste hinnehmen mussten. In der Statistik zur Verteilung der weltweiten Gewinne der Branche tauchen die Unternehmen daher gar nicht mehr auf.

Apple konnte seinen Teil des Kuchens trotz wachsender Konkurrenz durch Android-Smartphones weiter vergrößern: Im zweiten Quartal 2011 lag der Wert bei 66,3 Prozent, im ersten Quartal und der zweiten Jahreshälfte 2010 lag der Anteil noch bei 57 beziehungsweise 50 Prozent.

Vor allem der Blick um einige Jahre zurück verdeutlicht, wie sehr Apple den weltweiten Handy-Markt mit dem iPhone verändern konnte. Im zweiten Quartal 2007 gingen 55 Prozent des globalen Handy-Profits noch auf Modelle von Nokia zurück. Heute liegt der Anteil der Finnen – wie gesagt – im Minus-Bereich. Neben Apple sind im Smartphone-Zeitalter Samsung, RIM und HTC die größten Gewinner: Die Unternehmen können 15, 11 und 7 Prozent des Gewinns für sich verbuchen. 2007 lagen die Werte noch bei 10, 5 und 5 Prozent.

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