iCloud ist schmutzig: Greenpeace verurteilt Energieversorgung

Flavio Trillo
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Die Datenzentren im US-Bundesstaat North Carolina versorgen unter anderem iCloud-Kunden mit Daten aus den Wolken. Davon gibt es inzwischen 100 Millionen, wie Tim Cook auf dem letzten Apple-Event stolz verkündete. Wenig beeindruckt ist derweil Greenpeace. Die Organisation wirft dem Hersteller vor, die Anlage mit „dreckigem“ Kohlestrom zu betreiben.

iCloud ist schmutzig: Greenpeace verurteilt Energieversorgung

Ein Sprecher von Greenpeace sagte gegenüber den Kollegen von Cult of Mac, die iCloud-Datenzentren würden zu 60 Prozent mit Elektrizität aus umweltverschmutzenden Kohlekraftwerken versorgt.

„Bei Apple geht es um Innovation, aber Kohlestrom aus einer sehr billigen Quelle zu beziehen, ist nicht innovativ“, meint Gary Cook. Jede Datei, die von den Cloud-Servern auf das eigene iPhone geladen wird, zerstöre die Appalachen.

Cook (keine Verwandtschaft mit Apples CEO Tim Cook) hofft, dass Apple sich besinnt und die Datenzentren mit sauberen Energien betreibt. „Facebook, Yahoo und Google stellen sich schon jetzt sehr viel besser an, wenn es um eine saubere Stromversorgung geht“, erklärt er.

Dieser Wunsch könnte schon bald in Erfüllung gehen. Bereits im Oktober 2011 gab es Berichte, dass Apple eine gigantische Solar-Anlage auf dem Gelände direkt neben den iCloud-Servern plane. Auf 692.000 Quadratmetern sollen Solarzellen aufgestellt werden, die umweltschädlichen Kohlestrom überflüssig machen würden.

Weitere Themen: iTunes für Mac, Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog, Apple Special Event Oktober 2014, iTunes, iOS, App Store, The Swift Programming Language – Handbuch , OS X Yosemite, Greenpeace

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