Illegale iBooks: Chinesische Autoren verklagen Apple

Katia Giese

Apples Anwälte müssen an einer weiteren Front kämpfen: Ein Gericht in Peking hat sich der Schadensersatzklage von neun chinesischen Autoren angenommen. Sie werfen Apple vor, den Verkauf illegaler E-Books ermöglicht zu haben.

Illegale iBooks: Chinesische Autoren verklagen Apple

Apple habe nichts unternommen, um die insgesamt 37 illegalen Titel aus seinem iBookstore fern zu halten, heißt es laut der chinesischen Tageszeitung People's Daily in der Klageschrift. Nach der Rechnung der neun Autoren schuldet Apple einen Schadensersatz von rund 1,9 Millionen US-Dollar, was Apples Verkaufsanteil von 30 Prozent entspricht. Zwar werfen die Schriftsteller Apple nicht direkt vor, Piraterie auf dem E-Book-Markt zu unterstützen. Sie verlangen jedoch, dass künftig strengere Kontrollen eingeführt werden, um den Ursprung der iBooks zu verifizieren.

Von Apple gibt es zu der Angelegenheit bislang keinen Kommentar.

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