Image-Studie: Google vorn, Apple auf Rang 5, BP Schlusslicht

Flavio Trillo

Einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Harris Interactive unter mehr als 30.000 US-Amerikanern zufolge, rangiert Internet-Gigant Google unter den beliebtesten Unternehmen des vergangenen Jahres. Die Bewertung der 60 Kandidaten erfolgte dabei nach mehreren Kriteriengruppen, wie etwa soziale Verantwortung, Produkte und Dienstleistungen oder Arbeitsbedingungen. Apple liegt in dieser Liste immerhin auf Platz 5 mit nur zwei Punkten Rückstand auf den ersten Rang.

Der finale Punktestand, der so genannte “Reputation Quotient” (RQ) wird aus einer Formel errechnet, deren höchstes Ergebnis 100 ist. So konnte Google eine Punktzahl von 84,05 erreichen, fast zwei mehr als das führende Unternehmen im Vorjahr, Berkshire Hathaway. Zu Beginn der Umfrage wurden jedem Teilnehmer zwei offene Fragen gestellt, in denen diejenigen Firmen genannt werden sollten, die insgesamt den besten, beziehungsweise schlechtesten Ruf haben. So wurde das Feld der berücksichtigten Unternehmen gebildet.

Anschließend sollten die Befragten die Unternehmen bewerten. Dabei ergaben sich für Apple neben der Gesamtplatzierung auf Rang 5 folgende Resultate: In den Rubriken “Vision und Führungsqualität”, “Finanzielle Leistung” sowie “Arbeitsbedingungen” erreichte Cupertino jeweils den dritten Platz. Auch die Frage nach der Wahrscheinlichkeit, in ein Unternehmen zu investieren oder dessen Aktien weiterzuempfehlen, antworteten relativ viele Teilnehmer mit “Apple” – der Mac-Macher ist in beiden Bereichen auf Rang zwei hinter dem Konzern des Multimilliardärs Warren Buffet, Berkshire Hathaway.

Bei den “ethischen Standards” konnte Steve Jobs es gerade noch auf den 10. Platz schaffen. Interessant sind auch die Punktzahlen in den Segmenten “Unternehmenskommunikation”. Trotz diverser “-gates” und den damit verbundenen Ärgernissen über angebliche Intransparenz konnte Apple gute Werte bei “Ehrlichkeit”, “Konsistenz” (im Sinne von “Beständigkeit”) und, ja doch,”Transparenz” erreichen. Zudem lobten die Befragten die Angabe “korrekter und präziser Informationen”, ohne dass hierfür eine Präzisierung erfolgt.

Auf den Abstiegsplätzen tummeln sich hauptsächlich die Bösewichter der Finanzkrise wie AIG (Rang 60), Goldman Sachs (Rang 58) oder General Motors (Rang 54). Doch auch Umweltsünder wie BP (Rang 59) oder ExxonMobil (Rang 53) werden von der Öffentlichkeit in dieser Studie abgestraft.

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