In-App-Käufe: Apple kämpft gegen illegale Aktivierungen

Holger Eilhard
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Bereits am Freitag berichteten wir von einer Lücke im App Store, die es ermöglichte In-App-Käufe in vielen Apps freizuschalten, ohne dafür bezahlen zu müssen. Am Wochenende hat Apple nun erste Schritte eingeleitet, um das Problem einzudämmen.

In-App-Käufe: Apple kämpft gegen illegale Aktivierungen

Wie The Next Web berichtet, hat Apple am Wochenende unter anderem damit begonnen, die IP-Adresse des Servers zu blockieren, der von Alexey V. Borodin genutzt wird, um den Hack zu ermöglichen.

Als weiteren Schritt nahm man sich den eigentlichen Server vor und forderte vom Provider die Abschaltung. Auch das YouTube-Video, welches den Hack demonstrierte, wurde inzwischen auf Wunsch von Apple entfernt. Last but not least, wurde auch von PayPal das Konto eingefroren, welches für die Zahlungen genutzt wurde.

Borodin hat seinen Dienst mittlerweile auf einen anderen Server umgezogen, der – in der Hoffnung, nicht so schnell abgeschaltet zu werden – nicht länger in Russland steht. Gegenüber The Next Web sagte Borodin, dass er weitere Maßnahmen ergriffen habe, um Apple auszuweichen. Das Katz-und–Maus-Spiel hat also begonnen.

Persönliche Daten der Nutzer und Informationen der Geräte werden angeblich nicht mehr gesammelt. Auf derartige Versprechen, von einem Hacker, der sich sowohl rechtlich als auch moralisch auf sehr dünnem Eis – wenn man überhaupt davon reden kann – befindet, sollte sich allerdings niemand verlassen. Von der Nutzung des Dienstes kann daher nur abgeraten werden.

Weitere Themen: iOS, App Store, Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog, Apple Special Event Oktober 2014, iTunes, iTunes für Mac, The Swift Programming Language – Handbuch , Apple

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