Inside Apple: Geheimniskrämerei erklärt in Buchform

Sven Kaulfuss
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Inside Apple: Geheimniskrämerei erklärt in Buchform

Apple machte bisher nie ein Geheimnis daraus, dass ein eben solches stets interne Abläufe, Produktentwicklungen und –Vorstellungen des kalifornischen Herstellers umgibt. Neue Einblicke in die „geheimdienstlichen“ Verfahrensweisen des „Apple Bureau of Investigation“ liefert aktuell ein neues Buch, Auszüge daraus veröffentlichte heute die Onlineausgabe des amerikanischen Fortune (Magazine).

Viele Bücher wurden und werden über Apple geschrieben – ein Thema, dass interessiert, nicht erst seit der Veröffentlichung der offiziellen Steve Jobs Biografie von Walter Isaacson. Im Gegensatz zu dieser, konnte Fortune-Autor Adam Lashinsky sicherlich nicht auf amtlichen Beistand seitens der Apple-Führungsriege hoffen. Zu heiß das Eisen, denn Inside Apple gestattet einen Blick in organisatorische Abläufe zur Aufrechterhaltung der Geheimhaltung bei Apple, Vorgänge die verständlicherweise unter Verschluss bleiben sollten.

Zwar erscheint das Buch erst am 25.Januar diesen Jahres, erste Erkenntnisse bietet jetzt aber schon ein längerer Textauszug aus eben jenen Buch. Beispiele gefällig?

Plötzliche Umbaumaßnahmen: Sollten spontan die Handwerker anrücken um neue Wände im Firmengebäude hochzuziehen, neue Türen einzubauen oder ehemals transparente Fenster undurchsichtig zu machen, dann weiß der gemeine Apple-Angestellte: Es ist was faul im Staate des angebissenen Apfels! Kommen dann noch neue Sicherheitsprotokolle zum Zug, kann dies als Bestätigung der ursprünglichen Vermutung interpretiert werden.

„Straßenverkehrsregeln“: Produktvorstellungen im Hause Apple werden nicht dem Zufall überlassen. Beteiligte Mitarbeiter bekommen ein detailliertes Handbuch mit dem Namen „Rules oft he Road“ ausgehändigt – versehen mit Wasserzeichen und dem dezenten Hinweis: Sprich und flieg! Meint: Ein vermeintlicher Whistleblower darf seine sieben Sachen packen und stempeln gehen.

Mein Name ist Hase: Neue Angestellte bei Apple haben es nicht leicht. Freilich läuft heutzutage kein cholerischer Steve Jobs mehr auf dem Campus herum, dennoch eine präzise Vorstellung von ihrem neuen Job haben die wenigsten Frischlinge. Stell dir vor du hast eine neue Arbeit und niemand sagt dir vorher was der Inhalt dieser ist. Auch recht interessant gestaltet sich demnach die Teamvorstellung am ersten Tag. Die Ritter der Tafelrunde sitzen zusammen und die Hälfte der neuen Kollegen kann und darf dem Neuankömmling nicht sagen, woran sie gerade arbeiten.

Das Buch in englischer Sprache erscheint am 25. Januar und kann sowohl über den Buchhandel (beispielsweise bei ), als Hörbuch, in einer Kindle-Version oder auch im erworben werden.

Via 9to5mac.

Weitere Themen: Apple Keynote, Steve Jobs

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