iPad 2: Apple lässt mehr Displays von Samsung produzieren

Florian Matthey
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Der Hauptgrund für Lieferengpässe beim iPad und iPad 2 war in der Vergangenheit, dass Apple nicht genug Displays herstellen lassen konnte. Die Situation hat sich zwar mittlerweile verbessert. Dennoch soll sich Apple bei den Zulieferern neu aufgestellt haben: Das Unternehmen soll mittlerweile weniger Displays von LG, dafür aber mehr von Chimmei Innolux produzieren lassen – und vom Rivalen Samsung.

Laut DigiTimes hat Apple mit den neuen Bestellungen darauf reagiert, dass LG im Juli eine Million Displays weniger herstellen konnte als von Apple gefordert. Insgesamt sollte LG den Informationen der Website zufolge im vierten Quartal 2011 vier Millionen 9,7-Zoll-LC-Displays für Apple herstellen. Der Engpass lasse sich durch Qualitätsprobleme erklären: Zu viele der von LG hergestellten Displays hätten Sturztests nicht bestanden; durch Stöße sei die Hintergrundbeleuchtung ausgefallen.

Chimei Innolux stellt laut DigiTimes erst seit dem zweiten Quartal 2011 iPad-2-Displays her, im Juli sollen es 450.000 Exemplare gewesen sein. In Zukunft soll sich die Zahl deutlich erhöhen. Besonders interessant ist allerdings, dass Apple auch die Bestellungen bei Samsung erhöht haben soll: Das Verhältnis der Unternehmen soll sich eigentlich durch anhaltende Patentstreitigkeiten verschlechtert haben. Zuletzt erreichte Apple sogar einen Verkaufsstopp für Samsungs Galaxy Tab 10.1 in weiten Teilen Europas. Die Unternehmen scheinen das allerdings von Samsungs Stellung als iPad-Zulieferer trennen zu können.

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