iPad: Kleiner Preis dank Apple Stores

Florian Matthey
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Apple sieht sich oft der Kritik ausgesetzt, dass die Hardware aus Cupertino teurer sind als die Produkte der Konkurrenz. Nicht so beim iPad: Die Konkurrenz tun sich schwer, den Preis von Apples Tablet-Computer zu unterbieten. Der IT-Journalist Jason Hiner glaubt zu wissen, wie Apple den Preis so niedrig halten kann: Mit Hilfe der Apple Stores.

Während Konkurrenten wie Samsung, Research in Motion und HTC in erster Linie auf die Kooperation mit verschiedenen Händlern angewiesen seien, die einen großen Teil des Umsatzes für sich behalten, verkauft Apple das iPad an viele Kunden direkt: Entweder über den eigenen Online-Store oder die vor allem in den USA sehr große Zahl der Apple Retail Stores. So könne sich Apple einen vergleichsweise niedrigen Preis leisten und gleichzeitig auch beim iPad eine profitable Gewinnmarge erreichen.

Hiner räumt ein, dass auch Apple das iPad in den USA über Händler wie Amazon, BestBuy oder Target verkaufe. Allerdings halte sich Apple auf diesem Vertriebsweg zurück: Während die amerikanischen Apple Retail Stores den Tablet-Computer im Weihnachtsgeschäft in Massen verkauften, sollen die Lagerbestände bei Händlern vergleichsweise gering gewesen sein.

Auch erhielt Hiner einen Hinweis, dass Apple sich anscheinend beim iPad-Verkauf in einer sehr starken Verhandlungsposition mit Händlern befunden habe: Statt der üblichen Halbierung des Endkundenpreises für den Einkauf soll Apple von Händlern 97 Prozent des iPad-Preises erhalten. Diese Information konnte Hiner aber noch nicht bestätigen.

Tatsächlich ist der iPad-Preis auch in Deutschland sehr konkurrenzfähig: Während das Gerät in Apples Online-Store ab 499 Euro* zu haben ist, kostet Samsungs Android-Gerät Galaxy Tab bei Amazon mit 474,63 Euro* fast genauso viel.

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