iPhone erhöht US-Handelsbilanzdefizit gegenüber China um zwei Milliarden Dollar

Florian Matthey

Das iPhone hat einen spürbaren Einfluss auf die Handlesbilanz zwischen den USA und China. Das Apple-Smartphone allein habe bislang das Handelsdefizit der USA um zwei Milliarden US-Dollar erhöht. Ein Defizit liegt dann vor, wenn die Wareneinfuhr die Warenausfuhr wertmäßig übersteigt.

Das Wall Street Journal hat ausgerechnet, dass der Einkaufspreis für ein iPhone aus China zwar bei rund 180 Dollar liege, der eigentliche Wert der chinesischen Dienstleistung, also der Montage des Geräts, bei 6,50 Dollar liege. In der Bilanz fänden aber die 180 Dollar Berücksichtigung, die zur 2-Milliarden-Defiziterhöhung führen.

Das amerikanische Handelsbilanzdefizit ist im internationalen Vergleich sehr hoch und führt seit den 90er Jahren zu einer hohen Staatsverschuldung, wobei der größte US-Gläubiger China ist.

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