iReporter: Apple mach iPhone zum Interview-Gerät

Flavio Trillo
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In einem Patentantrag, den das US-Patent- und Markenamt USPTO vor wenigen Tagen veröffentlichte, wendet Apple sich Gelegenheitsjournalisten zu. iPhone, iPad und iPod touch werden dank neuer Software zu Interview-Kameras, die automatisch die “Blickrichtung” wechseln.

Anhand der Richtung, aus der die Stimme kommt oder den Lippenbewegungen soll das Gerät erkennen, ob die vordere oder die hintere Kamera gerade benötigt wird. Zu diesem Zweck wird ein Apparat beschrieben, der je ein Mikrofon auf der Seite verfügt, die auch mit einer Kamera bestückt ist.

Die auf diese Weise erstellten Video-Daten könnten darüber hinaus über eine Verbindung zu lokalen oder mobilen Netzwerken direkt an einen Empfänger übertragen werden. Auch die Aufnahme zur Speicherung auf dem Gerät und späterer Wiedergabe sei möglich.

Eine solche Reporter-Funktion könnte dem Antrag zufolge entweder mittels eines physischen Knopfes nahe der Lautstärke-Regler, oder aber über eine virtuelle Schaltfläche innerhalb der Benutzeroberfläche aktiviert werden. Damit würden beiden Kameras aktiviert und der automatische Wechsel erfolgt, je nach Einstellung, aufgrund von Lippenbewegungen oder Sprache.

Ersteres dürfte besonders für Interview-Situationen in Geräusch-intensiven Situationen praktisch sein, wenn der vom Mikrofon aufgenommene Ton nicht zwingend vom Sprecher herrührt. Für professionelle Reportagen sicher keine Alternative, spielt diese Erfindung jedoch in die Hände von Aktionen wie dem BILD-Leserreporter oder CNNs iReporter.

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