IT-Analyst: Fünf Regeln im Umgang mit Apple

Florian Matthey
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Der Technologie-Analyst Rob Enderle stellt in einem Artikel fünf Regeln für den Umgang mit Apple auf. Die Wichtigste: Fans und potentielle Kunden sollten nicht glauben, was Apples PR und Steve Jobs ihnen erzählt.

Enderle verweist auf verschiedene Statements, die Apple in den vergangenen Jahren revidieren musste. Der iPod sollte nie Filme abspielen können oder mit Flash Speicher erhältlich sein, der PowerPC sei die Zukunft und Intels Chips überlegen. Auch in Sachen Flash sei mittlerweile klar, dass Apple die Kontrolle über seine iOS Plattformen behalten wolle – und sich nicht gegen Flash entscheidet, weile es von Bugs geplagt sei.

Apple sei zwar kein notorischer Lügner, allerdings lasse sich schwer erkennen, wann ein Kunde sich auf eine Aussage verlassen könne und wann nicht. Unternehmen sollten es als zweite Regel wiederum vermeiden, Partnerschaften mit Apple einzugehen – fast niemand suche sich Apple ein zweites Mal als Partner aus. Die zweite Regel will Enderle mit einem fragwürdigen Statement utnermauern: Apple sei außerdem der einzige Original Equipment Manufacturer (OEM), mit dem sich viele Selbstmorde in Verbindung bringen lassen.

Als dritte, wieder etwas harmlosere Regel, rät Enderle davon ab, Apple offen in Internet-Foren zu kritisieren. Apple-Fanboys reagierten darauf allergisch. Dafür lassen sie sich – Regel Nummer vier – besser als Apples eigener Support für die Problemlösung einsetzen, da sie in der Regel viel Ahnung von den Produkten haben und sehr hilfreich sind. Als fünfte Regel sollten Kunden ihre Erwartungen relativieren: Die Produkte seien gut, veränderten aber nicht so sehr das eigene Leben, wie Apple glauben lässt. So sei das iPhone 4 auch eines der besten Geräte auf dem Markt, habe aber auch seine Probleme.

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