iVision: Implantat laut Apple „absolut sicher“

Apple befindet sich im stetigen Wachstum. Aktienkurse steigen, Gewinne vervielfachen sich und kein Ende in Sicht. Das bedeutet, dass wir auch in einigen Jahrzehnten noch genau hier über genau diese Produkte berichten werden. Oder? Wie könnte eine typische Meldung über den Konzern im Jahre 2062 aussehen? Vielleicht so...

iVision: Implantat laut Apple „absolut sicher“

Es ist nun über 50 Jahre her, dass der Visionär und Namensgeber einer ganzen Serie neuer Apple-Computer (siehe hierzu unsere Reviews zum Jobs I und II) verstarb. Steve Jobs hinterließ einen wachstumsstarken Konzern, der sich bis heute an der Spitze der Industrie halten konnte.

Das iVision: Vision und Wirklichkeit zugleich

Seit der Vorstellung des neuen iVision am vergangenen Dienstag in Denver, Neu-Kalifornien, gab es einige Kontroversen über das neue Kommunikationsgerät von Apple. Das Implantat, über das visuelle und akustische Informationen direkt an entsprechende Rezeptoren im Gehirn geleitet werden, sei aber vollkommen unbedenklich, ließ der Konzern heute versichern.

Wie von George Hotz Jr., dem Nachfolger des 77-jährigen Ex-CEO Mark Zuckerberg auf der Bühne demonstriert, kommt das iVision gänzlich ohne die üblichen LED-Matten der Konkurrenz aus, die bereits in tausende Unterarme weltweit implantiert sind. Man habe mit weltweit führenden Chirurgen eine Technik entwickelt, die es erlaube, die notwendigen Module direkt an Seh- und Hörnerv zu koppeln, so Hotz Jr.

Direkte Kopplung an Nervenzentrum und Vibration am Schädel

Ein winziger Vibrationsmotor mit Dimensionen im Nanometerbereich, der direkt am Schädelknochen hängt, dient als diskreter Alarm. Das ist praktisch, zum Beispiel wenn man gerade gut zuhören will oder muss, wie etwa in einem Konzert oder Meeting. Die übrigen Informationen gelangen über elektrische Reize an die Nerven. Das „Display“, das der Anwender vor sich sieht, entspricht etwa einem 27-Zoll-Bildschirm in 60 cm Entfernung. Die Auflösung ist natürlich nicht mehr an schnöde Pixelzahlen gebunden, sondern richtet sich nach der Zahl der „Pixel“ oder Zapfen auf der Netzhaut (bis zu 190.000 pro cm²).

Dank eines optimierten Stromverbrauches im Vergleich zu den heute gängigen Implantaten von Google-Samsung oder Amazon-Dell kommt das iVision ganz ohne externe Batterie aus. Allein die Bewegungen des Nutzers genügen, um den Bedarf der sparsamen Komponenten zu decken. Dafür sorgt eine Art speziell angefertigter Nano-Dynamo. Außerdem ist das System mit Kontaktlinsen und anderen Sehhilfen kompatibel.

Risikofaktor Abstoßreaktionen? „Alles sicher“, sagt Apple

Das klingt zwar alles ganz hervorragend – die Frage, die sich viele nach dem Event stellten lautet aber: Ist es auch sicher? Fremdkörper im menschlichen Körper sind schon seit Jahrzehnten keine Besonderheit mehr, dennoch bleibt jedes Mal die Sorge um die „Kompatibilität“ mit der „Software“ Mensch. Vor allem die Installation in unmittelbarer Nähe eines so sensiblen Organs wie dem Gehirn bereitet vielen Menschen Sorge.

Apple will diese Zweifel nun ausgeräumt wissen und präsentierte auf einer extra einberufenen Holo-Konferenz eine Reihe geheimer Studien, die im Vorfeld der Produktvorstellung durchgeführt wurden. Weder konnte bei den Testpersonen eine Veränderung des Seh- und Hörvermögens festgestellt werden, noch habe die Verwendung bis dato ungenutzter Partien des Gehirns als Speicher für Kontakte, Musik und Fotos einen messbaren Einfluss auf die Persönlichkeit der Probanden gehabt.

Zuletzt hatten vor allem Wettbewerber von Zuckerberg gemahnt, dass sich ein Debakel wie beim AiPhone nicht wiederholen dürfe. Bekanntermaßen konnte eine Übernahme des Konzerns durch das Bewusstseins-fähige AiOS 1.0 vor zwei Jahren nur knapp verhindert werden. Daraufhin zog der Hersteller alle Geräte zurück und stampfte die Produktion komplett ein.

Studien belegen: Infektionen „höchst unwahrscheinlich“

Doch die vorgestellten Ergebnisse scheinen valide und belegen, dass keine der Testpersonen nach der Operation weniger Herr seiner Sinne war, als zuvor. Auf Nachfragen bezüglich der Urheber der Untersuchungen und ihrer Finanzierung hüllte der Konzern sich unter Berufung auf das neue „Unternehmensgesetz zur Anpassung nennenswerter Geschehnisse“ (UnterGAnG) in Schweigen.

Nach alldem sieht es so aus, als würde auch das iVision wieder ein weltumspannender Erfolg. Die Schlangen an den neu eingerichteten Apple-Flügeln der Chirurgie-Zentren aller fünf irdischen Mega-Cities sowie der Milliardenmetropole Curiosity City auf unserem roten Nachbarplaneten werden die gewohnte Überlänge erreichen.

Erste Tests folgen bald!

Analysten erwarten für den Verlauf der kommenden drei Monate eine Entwicklung des AAPL-Kurses von 25.459 auf bis zu 27.000 US-Dollar.

Die Probe-Implantate für die Redaktion sind bereits eingetroffen und sollen noch vor Weihnachten eingesetzt werden. Erste Tests und Erfahrungsberichte erscheinen in den kommenden Wochen, sofern alle Redakteure die Operation unbeschadet überstehen.

Irgendwie hoffe ich ein wenig, dass es so weit, wie hier geschildert, niemals kommt. Doch leider kann man Fortschritt nur schwerlich aufhalten. Was sind Eure Gedanken zur Zukunft der Kommunikation? Werden wir nur noch vor uns hin starren, jeder auf seinen privaten Augenbildschirm oder bleibt es irgendwann einfach bei sauguten Displays?

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