iWatch: Ex-Apple-Mitarbeiter spekuliert über Funktionsumfang

Arbeitet Apple an einer Armbanduhr? Gerüchte um eine “iWatch” gibt es immerhin schon seit einiger Zeit. Ein früherer Apple-Mitarbeiter – ein Human Interface Designer – spekuliert darüber, wie ein solches Produkt aussehen könnte.

iWatch: Ex-Apple-Mitarbeiter spekuliert über Funktionsumfang

Bruze “Tog” Tognazzini arbeitete 14 Jahre bei Apple, heute doziert er unter anderem über die Apple-Philosophie in Sachen Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. In einem Blog-Eintrag (via Mac Rumors) greift er die Gerüchte um eine Apple-Smartwach – eine iWatch – auf und beschreibt, was er sich darunter vorstellen würde. Insider-Informationen von Apple selbst hat er zwar nicht, allerdings wisse er aus erster Hand, wie Apple arbeitet.

Sollte Apple tatsächlich an einer Armbanduhr arbeiten, ist davon auszugehen, dass diese mit anderen Apple-Produkten zusammenarbeiten würde – allen voran natürlich das iPhone. Die Armbanduhr könnte zum iPhone eine drahtlose Verbindung aufbauen, einzelne Informationen wie Mails oder SMS anzeigen und es ermöglichen, einzelne Befehle ans Apple-Smartphone weiterzugeben.

Darüber hinaus könnte die iWatch aber einige neue Funktionen mit sich bringen. Einerseits wäre es, so Tognazzini, sehr praktisch, wenn ein iPhone oder Mac registriert, dass sich die Uhr des Benutzers in der unmittelbaren Umgebung befindet – dann könnten die Geräte davon absehen, dass der Benutzer sein Passwort eingeben muss, was vor allem auf dem Mac für mehr Komfort sorgen könnte.

In Verbindung mit “Mein iPhone finden” könnte die Uhr sich außerdem “melden”, wenn sich der Benutzer vom iPhone entfernt – oder umgekehrt. So ließe sich vermeiden, dass der Benutzer sein Telefon irgendwo liegen lässt, auch würde er gleich mitbekommen, wenn jemand das Gerät entfernt.

Die Integration eines NFC-Chips würde sich Tognazzini zufolge für eine iWatch viel eher anbieten als fürs iPhone: Der Benutzer müsste die Armbanduhr einfach in die Nähe von Lesegeräten bewegen, um beispielsweise drahtlos zu bezahlen. So müsste er nicht extra sein iPhone aus der Hosentasche holen. Das iPhone könnte dann die Abwicklung der Bezahlung übernehmen. Auch könnte die iWatch für Situationen, wo keine NFC-Verbindungen möglich sind, beispielsweise QR-Codes anzeigen.

Das Ganze ließe sich dadurch absichern, dass die iWatch automatisch dann eine Sperre aktivieren könnte, wenn der Benutzer sie von seinem Handgelenk entfernt – um sie dann zu entsperren wäre die Eingabe eines Passworts nötig. So wäre die iWatch auch für Diebe nicht sonderlich attraktiv.

Zu guter Letzt wäre die iWatch für Apple auch eine praktische Möglichkeit, um das Kartenmaterial der eigenen Karten-App zu verbessern: Die Uhr könnte ständig die aktuellen Höhenmeter messen. So ließe sich vor allem die 3D-Ansicht der Karten verbessern.

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