John Browett: Neuer Retail-Chef arbeitet jetzt offiziell bei Apple

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Apples neuer Retail-Chef John Browett hat am letzten Freitag offiziell mit seiner Arbeit bei seinem neuen Arbeitgeber begonnen. Den Wechsel hin zu Apple versüßt ihm ein millionenschweres Aktienpaket.

John Browett: Neuer Retail-Chef arbeitet jetzt offiziell bei Apple

Apple hatte sich Zeit gelassen mit der Suche nach einem Nachfolger für Ron Johnson. Johnson hatte als Apples Vizepräsident für den Bereich Retail vor allem die Apple Stores in Amerika groß gemacht, die Expansion in für Apple neue Märkte wie vor allem China hatte er erst begonnen. Nach Johnsons Wechsel zur Kaufhaus-Kette J. C. Penney dürfte es Browetts wichtigste Aufgabe sein, diese Expansion voranzutreiben.

Mit dem Briten John Browett traf Apple im Januar eine überraschende Wahl: Der Johnson-Nachfolger war nicht zuvor, wie Retail-Beratungsunternehmen vorgeschlagen hatten, ein Manager in einem “Lifestyle”-Unternehmen oder einer Firma, die mit der Größenordnung der Apple Stores vergleichbar ist. Stattdessen war Browett der Chef der britischen Elektronik-Händler-Kette Dixons, die auch weniger spannende Produkte wie Waschmaschinen verkauft.

Einige Beobachter glauben allerdings, dass Browett aus diesem Grund genau der richtige für den Job ist – wer so gut wie Browett darin gewesen sei, “langweilige” Produkte zu verkaufen, müsse bei so beliebten Produkten wie denen von Apple erst recht erfolgreich sein.

Aus einem von Apple bei der US-Börsenaufsicht eingereichten Dokument geht hervor, dass Browett seine Arbeit bei Apple am vergangenen Freitag, also dem 20. April aufgenommen hat. Browett erhielt für seinen Wechsel zu Apple bereits 100.000 Aktien des Unternehmens – die er allerdings nicht sofort “versilbern” kann: Am 20. Oktober kann Browett 5.000 Aktien verkaufen, weitere 15.000 bei seinem ersten Apple-Jubiläum am 20. April 2013. Sollte er darüber hinaus bei Apple bleiben, wird er jedes Jahr an diesem Kalendertag weitere 20.000 Aktien einlösen können. Der Wert der Aktien liegt aktuell bei rund 61 Millionen US-Dollar. Auf Apples Management-Seite fehlt Browett derweil noch.

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