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Justizministerin kritisiert Apples Datenschutzpolitik

Florian Matthey
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Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert Apple: Stein des Anstoßes ist die neue Datenschutzrichtlinie des Unternehmens, die es Apple erlaubt, Positionsdaten von iPhone- und iPad-Kunden anonymisiert zu sammeln (wir berichteten). Die Positionsbestimmung mit Hilfe des iPhones ist allerdings alles andere als neu.

Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert Apple im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel und fordert Steve Jobs auf, “die vielbeschworene Transparenz auch tatsächlich umzusetzen”. Der Apple-CEO sei diesbezüglich in der Bringschuld. Es sei undenkbar, wenn Apple Persönlichkeits- oder Bewegungsprofile von Benutzern erstelle. Das Unternehmen müsse offenlegen, welche Daten es erfasse und dem Benutzer müsse “klar sein, welche Informationen über sie gesammelt werden”.

Denkbar ist laut Spiegel Online sogar ein Verstoß gegen deutsches Datenschutzrecht aufgrund der Unbestimmtheit der Datenschutzrichtlinie. Fscklog verweist allerdings darauf, dass Apple schon seit drei Jahren entsprechende Daten sammle und Dienste wie Google Maps anders gar nicht funktionieren könnten. Darüber hinaus könne jeder Benutzer die so genannte Positionsbestimmungsfunktionen der Apple-Geräte ausschalten oder sie einzelnen Anwendungen verweigern.

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