Kabellose iPod-Synchronisation: Apple testet Kohlenstofffaser-Hüllen

Flavio Trillo
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Zunächst sah es so aus, als plane Apple mit der Anwerbung des Kohlenstofffaser-Experten Kevin Kenney, seine Produkte nur strukturell und ästhetisch zu optimieren. Doch Kenney hat offenbar noch einen weiteren wichtigen Beitrag zu der Entwicklung von iPod, iPhone und Co. zu leisten. Anonymen Quellen zufolge sehen viele Ingenieure in Cupertino die Zukunft der kabellosen iTunes-Synchronisation in der leichten, stabilen Faser.

“Jobs ist stark daran interessiert, dass die iPods der nächsten Generation über Wi-Fi-Synchronisation verfügen”, so die Apple-nahe Quelle gegenüber cultofmac.com. Allerdings stehen die kreativen Apple-Bastler bislang vor einigen Problemen. Einerseits bieten die Gehäuse der getesteten iPod classic und des iPod nano der Vorgeneration nicht genug Platz für die nötige Übertragungstechnik. Auch die Batterielaufzeit werde durch die kabellose Synchronisation negativ beeinflusst.

Außerdem erreiche man noch keine zufriedenstellende Signalstärke und -verlässlichkeit. Kenney und sein Kohlenstofffaser-Know-How hätten dabei schon große Fortschritte ermöglicht. Am Ende der Versuche mit Prototypen sei man aber noch lange nicht. Steve Jobs sehne sich danach, dem “mittleren” iPod und dem iPod classic möglichst bald die kabellose Synchronisation mit iTunes zu spendieren. Damit sollen sie stärker gegen iPod touch, iPhone und iPad aufgestellt werden. Diese bereiten keine derartige Probleme, schließlich verfügen sie bereits über die nötige Wi-Fi-Konnektivität.

Ob für diese Geräte eine ähnliche Funktion geplant sei, konnte die Quelle nicht sagen. Eine Umsetzung der Wi-Fi-Synchronisation auf Software-Seite dürfte aber kein Problem sein.

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