Kaum noch Software-Pappe im Apple Store: Der Karton muss gehen

Flavio Trillo
19

Der Mac App Store hilft dabei, Verpackungs- und Lieferkosten einzusparen. Damit das aber auch funktioniert, muss der Download alternativlos sein. Pappkartons im Apple Store dürfen das Angebot des virtuellen Software-Shops nicht spiegeln, höchstens ergänzen. Aus diesem Grund eliminiert Apple jetzt einige Programm-Boxen aus den Ladenregalen.

Eine “EOL-Notice” versandte der Hersteller jüngst an die Händler, die das “Lebensende” diverser Produkte ankündigte. Darunter Mac OS X Snow Leopard, Snow Leopard Server und Xsan, die künftig nur noch im Apple Online Store erhältlich sein werden.

Wie 9to5mac.com meldet, fallen der Maßnahme auch iWork 09*, iLife 11*, Aperture 3* und Apple Remote Desktop* zum Opfer. Diese gibt es schon jetzt im Mac App Store und ab sofort werden ihre physischen Pendants abverkauft. Wahlweise können die Händler ihr Inventar auch an Apple zurücksenden.


Bild: 9to5mac.com

GarageBand Jam Packs sterben offenbar gänzlich aus, sie werden in keinem Shop mehr angeboten, ob real oder virtuell. Ebenso das Mac Box Set, in dem Mac OS X zusammen mit iWork und iLife verkauft wurde. Die Profi-Programme Logic Express und Logic Studio wird es dagegen auch weiterhin in den Apple-Filialen sowie bei autorisierten Händlern geben.

Dieser Schritt scheint zu der Entscheidung zu passen, auch den neuen Mac mini künftig ganz ohne optisches Laufwerk auskommen zu lassen. Wenn alle Programme über den Äther angerauscht kommen, braucht man schließlich auch kein DVD-Laufwerk mehr. Zumindest die Macs ohne “Pro” im Titel werden wohl in Zukunft auf externe Laufwerke oder alternative Übertragungsmethoden zurückgreifen müssen.

Stimmt die Theorie, wäre auch der iMac mit einem der nächsten Updates “dran” – ein noch schlankerer All-in-one aus Cupertino wäre die Folge.

Weitere Themen: Apple Store, Software

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz
}); });