Keine Vorbestellung: Apple pfeift Händler zurück

Thomas J. Weiss
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Viele deutsche Händler haben kurz nach der Vorstellung des iPads detaillierte Informationseiten zu dem Tablet veröffenlicht, auf manchen ließ sich das Gerät sogar schon vorbestellen – doch nicht lange. Nun hat Apple eingriffen und die ersten Händler gestoppt, wie macnews.de aus Insiderkreisen erfahren hat: In manchen Online-Stores, beispielsweise bei T-Online, ist die Möglichkeit zum Vorbestellen bereits verschwunden. GRAVIS hat offenbar jedes Bildmaterial entfernt und zitierte nur noch die Pressemitteilung des Herstellers. Andere Händler wie Cyberport und 3Gstore allerdings bieten die Geräte noch an.

Das Technikblog paderSolutions, das von der Sache ebenfalls Wind bekommen hat, nennt eine angebliche Begründung für das Verbot: Das Vertriebsmodell für Deutschland stehe noch nicht fest. Daraus könnte man schließen, dass das iPad hierzulande nicht im freien Handel zu haben sein wird und Apple weitere Exklusivpartnerschaften einzugehen gedenkt.
Es gibt aber auch eine weitere Lesart: Noch gibt es das Gerät in Apples eigenem Online Store nicht zu kaufen – und so lange soll es auch woanders nicht zu haben sein. Nicht, dass noch jemand allzu kräftig mitverdient am neuen Standbein – schließlich ist Apple ja selbst auch Händler.

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