Klage gegen Apple: Retail-Mitarbeiter wollen Zeit für Taschenüberprüfung bezahlt bekommen

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Wieder einmal muss sich Apple in den USA einem Gerichtsverfahren stellen. Dieses Mal sind die Kläger aber selbst Apple-Mitarbeiter: Angestellte der Retail Stores meinen, dass sie für die Zeit, in der ihre Taschen zwecks Diebstahlprävention untersucht werden, bezahlt werden sollten.

Klage gegen Apple: Retail-Mitarbeiter wollen Zeit für Taschenüberprüfung bezahlt bekommen

Die Kläger wehren sich gegen eine Praxis der Apple Retail Stores, die zumindest in den USA gang und gäbe ist: Wenn Mitarbeiter am Ende einer Schicht oder für ihre Mittagspause das Geschäft verlassen, dann stehen andere Angestellte bereit, um die Taschen nach potentiellem Diebesgut zu untersuchen. Das Problem dabei ist nur: Dies geschieht erst dann, wenn die Schicht offiziell beendet ist oder die unbezahlte Mittagspause begonnen hat.

Den Klägern zufolge dauert dieser Vorgang am Ende der Schicht im Schnitt 10 bis 15 Minuten, zu Beginn der Mittagspausen wiederum rund 5 Minuten – die zeitliche Diskrepanz erklärt sich wohl dadurch, dass die Angestellten zu Beginn der Mittagspause nicht alle ihre Taschen mitnehmen. In einer Woche könnte sich so eine Zeitspanne von 50 bis 90 Minuten unbezahlter Arbeit anhäufen, im Jahr betrage die Höhe des Geldes, das Apple den Mitarbeitern vorenthält, rund 1400 US-Dollar.

Die Klage ging am 25. Juli vor einem US-Bezirksgericht in Kalifornien ein. Weitere Mitarbeiter sollen sich dem Verfahren in Form einer Sammelklage anschließen können. Gewünscht ist ein Geschworenenverfahren.

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