Liquidmetal in Apple-Hardware: CEO meldet sich zu Wort

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Wann das nächste iPhone kommt, wissen wir nicht. Wie es aussieht, wissen wir auch nicht. Was es kann, können wir nur raten. Die Informationsdichte also insgesamt als hinreichend zu bezeichnen, hieße, knapp aber deutlich am Ziel vorbeizuschießen. Umso gieriger lechzen wir nach Häppchen wie dieser Stellungnahme von Liquidmetal-Chef Tom Steipp.

Liquidmetal in Apple-Hardware: CEO meldet sich zu Wort

Das kurze Video stammt aus einer Reihe von Clips, die eher wie Werbeeinblendungen anmuten. Steipp verliert einige Worte über sein Unternehmen und das Produkt, das Apple-Fans in aller Welt in Aufruhr hält: Liquidmetal. Die Speziallegierung, die Vorteile von Kunststoff, Glas und Metall vereint und dabei einige der jeweiligen Nachteile ausgleichen soll.

Flexibel wie Kunststoff, formbar wie Glas und stabil wie Metall. Das Material soll dem Unternehmenschef zufolge schon bald in Unterhaltungselektronik aus Cupertino zum Einsatz kommen. Nachdem Apple sich im August 2010 die Exklusivrechte an der Technologie gesichert hatte, werde der Hersteller nun zur Verwertung schreiten.

Konkrete Produkte nennt Steipp natürlich nicht. Bislang findet man Liquidmetal bereits „testweise“ in den kleinen SIM-Karten-Tools, die einigen iPhones aus den USA beiliegen. Einer der Erfinder hatte sich vor wenigen Wochen dahingehend geäußert, dass das Material vorerst nicht im größeren Stil eingesetzt werden könne.

Dafür sei es noch zu „frisch“, weitere Tests seien nötig, bevor man von Serienreife sprechen könne. Ebenso fehle die Infrastruktur, iPhones, iPads und Macs in Massen aus Liquidmetal zu produzieren.

Allerdings sei der Gebrauch in kleineren Einzelteilen alles andere als ausgeschlossen. Auch Steipp spricht von einem Einsatzgebiet seines Produktes für Bauteile mit einem Gewicht von unter 100 Gramm, die mehr als 100 US-Dollar kosten.

Bis es für die Außenhülle eines MacBook Pro soweit ist, müssen noch diverse Schlankheitskuren durchlaufen werden. Beim iPhone und eventuell sogar beim iPad könnten diese Kriterien jedoch bereits erfüllt sein. Mit einer Haptik, die der von Glas ähnelt, wäre ein „iPhone 5“ dann ein wahrer Handschmeichler, ohne dafür Stabilität oder Widerstandsfähigkeit opfern zu müssen.

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